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Ringe für die kleinen Störche – die Jungvögel im Nest bei der Münsterer Kläranlage werden bald flügge

Storch - Bild: HEAG Südhessische Energie AG (HSE)Vater, Mutter und drei wohlgeratene Kinder – als Bilderbuch-Familie präsentiert sich die Storchenfamilie aus dem südhessischen Münster. Am Montag (04.06.12) war ein wichtiger Tag für die Storchenkinder im Nest bei der Kläranlage. Diese werden demnächst flügge – doch bevor sie ihre ersten Flugversuche starten, wurden sie beringt, um ihre Wege auch in der Zukunft nachvollziehen zu können. Ein Vogelexperte vom Naturschutzbund (Nabu) ist dazu ins Storchennest geklettert und hat den Störchen einen kleinen Plastikring am Bein angebracht.

Die ersten Flugversuche der jungen Störche kann man im Internet live miterleben unter www.hse.ag/storchencam [1]. Bereits mehr als 66.000 Mal haben Storchenfans die Seite seit Februar angeklickt. Neben der Webcam gibt es dort auch das Storchentagebuch der HSE, in dem Wissenswertes und Unterhaltsames rund ums Familienleben der Familie Adebar zu lesen ist.

Die Storchen-Webcam gibt es seit 2009. Sie ist möglich durch eine Kooperation der HSE mit der Gemeinde Münster. An der dortigen Kläranlage steht ein vom Unternehmen gestifteter ehemaliger Strommast mit einem Storchennest, das die Vögel seit dem Jahr 2000 nutzen. Betreut wird das Projekt vom Ornithologen Wolfgang Kleinheinz (Nabu). Der Nabu hat in den vergangenen Jahren Nisthilfen geschaffen und ein Feuchtbiotop angelegt, das den Störchen ein reichhaltiges Nahrungsangebot bietet. HSE und ENTEGA engagieren sich für Nachhaltigkeit. Dazu gehört auch der Schutz von Umwelt und Natur. „Die Störche sind ein schönes Zeichen für ein gesundes Ökosystem“, sagt Michael Leukam, stellvertretender Pressesprecher der HSE.

Quelle & Bild: HEAG Südhessische Energie AG (HSE)