TU Darmstadt beginnt Bau des neuen Hörsaal- und Medienzentrums auf der Lichtwiese


12. Mai 2011 - 14:37 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
  Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Hörsaal- und Medienzentrum auf der LichtwieseDie Technische Universität Darmstadt baut weiter intensiv an ihrer Zukunft: Nach dem Richtfest für die Universitäts- und Landesbibliothek Ende Januar hat am Donnerstag (12.05.11) die Grundsteinlegung für das neue Hörsaal- und Medienzentrum auf dem Campus Lichtwiese stattgefunden. Bis Oktober 2012 wird auf dem Campus im Südosten Darmstadts eine „Neue Mitte“ entstehen.

„Das neue Hörsaal- und Medienzentrum wird die Studienbedingungen sowie die Attraktivität der TU Darmstadt am Standort Lichtwiese nochmals deutlich verbessern. Die über 33,7 Millionen Euro, die das Land im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms bereitstellt, sind hier gut angelegt“, sagte Irene Bauerfeind-Roßmann, Abteilungsleiterin für Hochschulbau im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Sie legte gemeinsam mit TU-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger und dem Leiter der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB), Dr. Hans-Georg Nolte-Fischer, den Grundstein für die „Neue Mitte“.

Bis Oktober 2012 entstehen auf mehr als 7.500 Quadratmetern unter anderem vier neue Hörsäle mit rund 1.400 Plätzen, zwei Multifunktionsräume, 20 Lern- und Seminarräume sowie zwei Lesesäle mit Platz für rund 400.000 Medien. TU-Kanzler Efinger wies darauf hin, dass bisher die 1978 erbaute Mensa das einzige Gebäude auf der Lichtwiese ist, das von allen Fachbereichen auf dem Campus genutzt wird. „Wir wollen mit dem Hörsaal- und Medienzentrum nicht nur hochmoderne Wissensarbeitsplätze, sondern einen Identifikationspunkt für Lehrende und Studierende des Campus Lichtwiese schaffen“, so Efinger.

Größter Hörsaal der TU Darmstadt

Die „Neue Mitte“ des Campus Lichtwiese wird nach Plänen des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide gebaut. Der Alumnus der TU Darmstadt hat ein Gebäude entworfen, dessen klarer rechteckiger Grundriss eine kompakte und ökonomische Bauweise, eine gute Orientierung im Inneren und eine enge Verzahnung der Funktionsbereiche ermöglicht. Durch ein ausgefeiltes System voneinander unabhängiger Foyertreppen werden die Bibliothek und die Hör- und Seminarsäle zwar räumlich eng miteinander verknüpft, können aber dennoch völlig eigenständig betrieben und erschlossen werden. Im Eingangsbereich des Gebäudes entsteht darüber hinaus noch eine zusätzliche Caféteria, die das Angebot der benachbarten Mensa ergänzt.

In allen Räumen des Hörsaalbereichs werden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um sowohl traditionelle Lehr- und Lernformen als auch das an der TU Darmstadt bereits erfolgreich erprobte E-Learning anwenden zu können. Durch mobile Trennwände können bei Bedarf jeweils zwei Hörsäle zusammenlegt werden, wodurch der mit 900 Plätzen größte Hörsaal der Universität entsteht. „ Die Universität wächst weiter und stößt bereits heute an die Grenzen ihrer räumlichen Kapazitäten. Um dazu noch auf die doppelten Abiturjahrgänge in den kommenden Jahren vorbereitet zu sein, muss die Universität handeln. Die „Neue Mitte“ ist eine unserer Antworten auf die Herausforderungen der kommenden Jahre“, sagte TU-Präsident Prömel.

ULB führt Fachbereichsbibliotheken der Lichtwiese zentral zusammen

Analog zur ULB in der Stadtmitte wird auch die Bibliothek im Hörsaal- und Medienzentrum alle bisher dezentral zugänglichen Medienbestände des Campus Lichtwiese zusammenführen. Die Fachbibliotheken werden aufgelöst; in den Fachbereichen verbleiben lediglich Handapparate. „Die Nutzer der Bibliothek haben dadurch gleich mehrere Vorteile: Zum einen finden sie nun auch die Literatur der benachbarten Fachbereiche an einem zentralen Ort, zum anderen werden wir in den zentralen Bibliotheken deutlich längere Öffnungszeiten bieten als die bisherigen Fachbereichsbibliotheken“, so Nolte-Fischer.

Quelle & Bild: TU Darmstadt

Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Tags: , , , , , , , , ,




Kommentar verfassen