Darmstadt auf dem Weg zur Optionskommune – Stadtrat Jochen Partsch übergibt Antrag an Sozialminister Stefan Grüttner


30. Dezember 2010 - 08:51 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
  Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Nach dem Abschluss umfangreicher Vorarbeiten übergibt Sozialdezernent Jochen Partsch am 21. Dezember den Antrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Zulassung als Optionskommune gemeinsam mit Vertretern der anderen hessischen Bewerber in Wiesbaden an Sozialminister Stefan Grüttner.

„Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist überzeugt, Langzeitarbeitslosigkeit in kommunaler Trägerschaft erfolgreicher bekämpfen zu können. Der direkte sozial-, arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Einfluss der Stadt wird in kommunaler Trägerschaft gestärkt. Die Prämissen Hilfen aus einer Hand, Dienstleistungsorientierung, individuelle Förderung, Unterstützung durch psychosoziale Angebote, Verzahnung von Leistungen für SGB- Empfängern und den Unterstützungen im Rahmen der Hilfen zum Lebensunterhalt, Sozialraumorientierung sowie die Konzentration auf den regionalen Bildungs- und Qualifizierungsmarkt sind die wesentlichen Treiber für die Antragsstellung“ sagt Stadtrat Jochen Partsch.

Die Zulassung als kommunaler Träger ist für die Stadt auch die logische Fortsetzung ihrer erfolgreichen Arbeit im Rahmen der ARGE Darmstadt. „Wir sind optimistisch, dass wir den Zuschlag als Optionskommune bekommen werden“, so Partsch weiter.

„Wir haben gute Argumente:

  1. Die regionale Perspektive: Darmstadt ist umgeben von Optionskommunen.
  2. Die Optimierung der Integrationsleistung: Die ARGE Darmstadt hat ihre Leistungsfähigkeit in den letzten fünf Jahren eindrucksvoll bewiesen. Diese gute Arbeit muss fortgeführt werden.
  3. Paradigmenwechsel auf dem Arbeitsmarkt: Das Aufbrechen von verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit wird stärker in den Fokus gesetzt.
  4. Im Sinne der Betroffenen: Die guten Netzwerk- und Kooperationsstrukturen werden intensiviert und ausgebaut.
  5. Förderung vor Ort: Die Sozialraum- und Stadtteilorientierung kann noch besser umgesetzt werden.
  6. Geteilte Verantwortung: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfügt über eine dynamische Wirtschaft und ein vielfältiges Angebot an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen.“

Der Regierungspräsident in Darmstadt hat die Entscheidung der städtischen Gremien zur Optionskommune ausdrücklich begrüßt, und auch aus Berlin gibt es positive Signale: „Der Bund hat der Stadt Darmstadt eine Anschubfinanzierung von 500.000 Euro für technische Ausstattung und Schulungen zugesagt“, erläutert Stadtrat Partsch.

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Tags: , , ,




Kommentar verfassen