Halloween: Damit der Spaß nicht sauer aufstößt


29. Oktober 2010 - 11:25 | von | Kategorie: Polizei | Artikel drucken
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Halloween-KürbisSüßes raus, sonst spukts im Haus!“ Freuen sich bereits jetzt schon viele Kinder auf das gruselig bunte Treiben am kommenden Halloween-Sonntag (31.10.10), gruselt es im wahrsten Sinne des Wortes auch so manchem Hausbewohner vor diesem Abend. Denn nicht immer verbirgt sich hinter dem berüchtigten Motto des nordamerikanischen Brauchs ‚Süßes oder Saures‘ (im Original ‚trick or treat‘) ein harmloser Scherz. So lautet der Leitspruch in nicht wenigen Fällen leider eher zutreffend: Süßes oder Schaden!

Die Idee ist ebenso harmlos wie nett: Als Vampire, Hexen, Elfen oder Monster verkleidete Kinder ziehen von Haus zu Haus und erbitten eine süße Spende. Kommt diese nicht wie aufgefordert oder entspricht die Gabe nicht den Vorstellungen der Gruselgruppe, gibt es Saures – traditionell in Form eines harmlosen Streichs. Nicht selten uferte die „saure Gabe“ jedoch in den vergangenen Jahren aus und endete gar in einer Strafanzeige.

Ob Hauswandbewurf mit Eiern und Farbbeuteln oder zerkratzter Autolack: Wo die Beschädigung fremden Eigentums anfängt, hört Gruselspaß definitiv auf. Dabei steigt mit solchen Untaten auch die Zahl derer, die aus eben diesen Gründen erst gar nicht aufmachen oder nichts geben – verständlicherweise. Selbst wenn erst ein 14 Jahre altes Kind strafrechtlich belangt werden kann, müssen die Erziehungsberechtigten bereits vor dieser Altersgrenze für entstandene Schäden meist voll haften. Daher muss es ebenso im Interesse der Eltern liegen, dieses Thema mit ihren Liebsten frühzeitig zu besprechen, damit aus dem Spaß nicht schnell bitterer Ernst wird.

Tipp der Polizei: Erwachsene sollten die Kinder auf deren Spuktour um den Block begleiten. Als Belohnung für den wachsamen Blick fällt für die eine oder andere Naschkatze dann vielleicht auch ein Teil der „Beute“ ab. Die Akzeptanz der durch die schlechten Erfahrungen der letzten Zeit eher skeptisch eingestellten Hausbesitzer könnte vielleicht gesteigert werden, würden die Kinder beim Gruselbesuch einen Spruch aufsagen. Zumindest ist das im Ursprungsland des Halloween so üblich.

Idee gefällig: Mit Freunden ziehn wir durch die Straß / Feen und Gnome machen uns Spaß / Katzen sehn wir, Kürbisse und Lichter / Kinderstreiche und frohe Gesichter

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen

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