Endspurt in Arheilgen: Bau- und Verkehrsdezernent Dieter Wenzel zum zweiten Bauabschnitt des „Neuen Wege“-Projektes – Ein Display sagt „Langsam!“ und „Danke“


9. März 2010 - 07:22 | von | Kategorie: Verkehr | Artikel drucken
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BaustellenschildEndspurt für eines der größten Straßenbauprojekte der Wissenschaftsstadt Darmstadt: Darmstadts Bau- und Verkehrsdezernent, Stadtrat Dieter Wenzel, hat am Montag (08.03.2010) vor Ort im Baustellenbüro an der Frankfurter Landstraße über den weiteren Ablauf des zweiten Bauabschnitts informiert.

Demnach läuft der Kanalbau voraussichtlich noch bis August 2010, parallel gibt es Kabelarbeiten. Ab Juli 2010 wird es Straßen- und Gleisbauarbeiten geben. Um die Bauzeit entscheidend zu reduzieren, wird zum Teil mit Vollsperrungen für den Durchgangsverkehr gearbeitet, voraussichtlich in den Sommerferien 2010 und 2011. „Nach den Sommerferien 2011 wird voraussichtlich die Straßenbahn komplett den Fahrbetrieb aufnehmen, das gesamte Projekt wird somit aller Voraussicht nach Mitte 2011 abgeschlossen werden können“, so Stadtrat Dieter Wenzel.

Aktuell werden derzeit im Rahmen der Kanalbauarbeiten Bauwerke in Tiefe von bis zu fünf Meter eingebaut. „Da das unterhalb des Grundwasserpegels geschieht, muss die Baugrube mit einer Vakuumpumpe permanent trocken gehalten werden – das gilt für drei Baugruben in drei Abschnitten und dies geschieht innerhalb von drei Monaten“, erläuterte der Dezernent vor Ort.

Derzeit laufen außerdem parallel Kanalbauarbeiten in der Bornstraße, allerdings nicht im Rahmen des Neuen Wege-Projektes.

Um einen Beitrag zur Sicherheit, zur Straßenbahnkoordinierung und zum Lärmschutz zu leisten, wurde zwischen der Haltestelle Fiedlersee und Grillparzerstraße ein Dialog-Display angebracht. „Wir wollen damit dafür sorgen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h eingehalten wird“, erläuterte Verkehrsdezernent Wenzel.

„Wir setzen statt auf abschreckende Wirkung vielmehr auf positive Motivation: Passiert ein Autofahrer das Display mit angepasster Geschwindigkeit, wird dort ein grünes „Danke“ eingeblendet. Ist er zu schnell, fordert das Gerät durch ein rot gehaltenes „Langsam!“ dazu auf, die Geschwindigkeit zu drosseln.

„Mit dem Dialog-Display verringern sich die Geschwindigkeitsparameter nach Herstellerangaben je nach Einsatzort um bis zu sechs km/h, der Anteil derjenigen, die zu schnell fuhren, sei meist sogar um fünfzig Prozent zurückgegangen“, berichtet Stadtrat Wenzel von positiven Erfahrungen, die er sich auch für Arheilgen verspricht.

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

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