„Kunst trotz(t) Demenz“ im darmstadtium


4. März 2010 - 07:23 | von | Kategorie: Ausstellung | Artikel drucken
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Am 7. März 2010 findet um 18 Uhr im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium die Vernissage der Ausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ statt. Landtagspräsident Norbert Kartmann eröffnet als Vorsitzender des DiaDem-Beirats gemeinsam mit Stiftungsdirektor Wilfried Knapp und der stellvertretenden Geschäftsführerin des darmstadtiums, Hildegard Schoger die Ausstellung. Arnd Brummer, Chefredakteur des Magazins „chrismon“, wird in das Thema einführen. Anschließend stellt Kurator Andreas Pitz die Exponate vor.
Die Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ ist ein Projekt der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau und ihres Stiftungsfonds DiaDem. Die Stiftung ist außerordentlich dankbar und erfreut, die Ausstellung im darmstadtium präsentieren zu können, da dieser prominente Ort – ermöglicht durch das großzügige Entgegenkommen der Geschäftsführung – starken Publikumsandrang erwarten lässt.

Neben direkten Hilfen für demenzkranke Menschen und ihre Familien will DiaDem die öffentliche Auseinandersetzung mit der sozialen Dimension von Demenz auf kreative Weise befördern. Im Rahmen der Ausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ richten zahlreiche zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler ihren speziellen Blick auf das Thema. Die Ausstellung umfasst über 100 Kunstwerke von 30 Kunstschaffenden. Die Zeichnungen, Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Installationen nehmen in verschiedener Art und Weise das Thema Demenz auf. Neben so renommierten Künstlerpersönlichkeiten wie Felix Droese, Candida Höfer, Jörg Immendorff und Günther Uecker sind auch viele Kunstschaffende aus der Region vertreten.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind oft selbst betroffen. In vielen Fällen ist die Erkrankung von Angehörigen und deren Pflege Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz gewesen. Es wird aber auch Kunst von Demenzkranken gezeigt.

Werke von Eberhard Warns, Herbert Zangs und Christian Zimmermann zeigen, wie lebensbejahend Kunst von Menschen mit Demenz sein kann.

Interessantes Begleitprogramm zur Ausstellung

Am 13.03.2010 findet um 17 Uhr eine Filmvorführung statt. Der Film gewährt Einblicke in die Ateliers beteiligter Künstlerinnen und Künstler.
Am 14.03.2010, 15 Uhr, hält Prof. Konrad Maurer, ehemaliger Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie Frankfurt am Main, einen Vortrag mit dem Thema „Alzheimer und Kunst“.

 Führungen und Künstlergespräch:
Am 17. 03. 2010, 17 Uhr wird Dr. Markus Zink, Kunstbeauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, eine Führung anbieten und danach ein Künstlergespräch mit Madeleine Dietz führen.

 Im Rahmen der Finissage am 21. März 2010 wird Andreas Pitz, Kurator der Ausstellung, von 16 – 17:30 Uhr eine Führung anbieten.

Am 21. 03. 2010, 18 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche liest Dr. Bruno Pockrandt aus seinem Buch „Zwischen Befunden und Befinden“.

Die Ausstellung kann vom 7. bis zum 21. März 2010 im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium besichtigt werden.
Öffnungszeiten: täglich von 11 – 18 Uhr – der Eintritt ist frei.

Quelle: Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co.KG

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