Regisseurin Lilo Mangelsdorff mit einer Doku über das Musikmachen zu Gast im Rex


9. Oktober 2009 - 07:48 | von | Kategorie: Kultur | Artikel drucken
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FilmrolleAm Dienstag, 13. Oktober 2009  wird der in Hessen produzierten Film „EselHundKatzeHahn… und andere Musikanten“ – eine Doku über das Musikmachen: quer durch alle Altersstufen und jenseits von etablierten Qualitätsstandards gezeigt. Beginn ist um 20:30 Uhr im programmkinorex. Danach steht Andreas Heidenreich als Moderator und dem Publikum die hessische Regisseurin Lilo Mangelsdorff gerne Rede und Antwort.

Modernen Stadtmusikanten auf der Spur: eine Forschungsreise in den musikalischen Alltag der Republik. Der Befund: die Republik singt und swingt. Mit dem Blick und Bildern von Kamerafrau Sophie Maintigneux erleben wir, welch bedeutende Rolle das eigenständige Musizieren im Leben eines Jeden einnimmt. Ob im Chor, oder im Orchester, ob als Band oder als Solist. Gelegenheiten, seinen Alltag musikalisch zu bewältigen und fröhlicher zu gestalten gibt es viele. Sang und Klang allüberall – gelebte Musik. Lilo Mangelsdorffs Film belegt aufs Trefflichste, dass sich Bürgerinnen und Bürger der Republik nicht zum schieren Konsum massenkompatibler Melodien verurteilen lassen, dass es jenseits von Superstar-Suche und bürgerlicher Hochkultur Welten zu entdecken gibt. Musik als künstlerischer Ausdruck entzieht sich hier den sogenannten wirtschaftlichen Zwängen, die unsere Gesellschaft beständig dominieren. Die Gemeinsamkeit, das Miteinander im Probieren, in der Kreativität und in der Freude sind wichtiger als kommerzieller Erfolg. Musik bereichert, befreit, tröstet, heilt und führt zusammen – jeden Tag. Die Stadtmusikanten sind nicht tot. Es gibt ein Leben jenseits medial gefeierter musikalischer Perfektion. In Bremen und anderswo.

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