Fahrradkontrollen in der Innenstadt stoßen auf positive Resonanz – 143 Radler gestoppt – Wenig Beanstandungen

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FahrradAm Mittwoch (27.05.20), in der Zeit zwischen 8.30 und 15 Uhr, haben Beamte des 1. Polizeireviers Schwerpunktkontrollen in der Wilhelminenstraße/ Ecke Elisabethenstraße, in der Rheinstraße, Höhe Saalbaustraße, in der Frankfurter Straße / Ecke Martin-Luther-King-Ring und in der Bismarckstraße, durchgeführt. Weil die Unfallzahlen im Zusammenhang mit Fahrradfahren im Stadtteil Darmstadt noch immer steigen, drehte sich bei den Kontrollen alles rundum die Thematik der Sicherheit, mit einem besonderen Augenmerk auf verbotswidrig getunte Pedelecs. Insgesamt stoppten die Ordnungshüter 143 Fahrradfahrer und Fahrradfahrerinnen. Dabei zeigte sich im Rahmen der zahlreich geführten Gespräche, dass die Maßnahmen der Kontrollkräfte von der Mehrheit befürwortet und auf eine überwiegend positive Resonanz stießen. Im Ergebnis ahndeten die Beamten acht Verstöße, darunter vier Rotlichtfahrten. Zwei Lastenrad- und Pedelecfahrer erwartet eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Beide hatten ihre Untersätze für mehr Geschwindigkeit umgebaut. Für einen 20-jährigen Darmstädter endete die Fahrt auf seinem E-Skateboard in der Elisabethenstraße. Weil für sein Gefährt kein Versicherungsschutz bestand, erfolgte die Sicherstellung des fahrbaren Untersatzes und er musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Zusätzlich erstatten die Polizisten eine Anzeige. Daneben blieben aber auch die Autofahrer nicht unbeachtet. So wurden zwei auf dem Geh- und Fahrradweg parkende Lieferwagen in der Rheinstraße entsprechend sanktioniert. Erfreulich zeigte sich auch, dass die Anzahle der Verstöße, bezugnehmend auf das Fahrverbot von Radlern in der Wilhelminenstraße, deutlich abgenommen hat.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen


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