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Mit Geknatter und Benzingestank: Oldtimer-Kult auf der Radrennbahn


18. Juni 2017 - 09:23 | von | Kategorie: Tipp | Artikel drucken
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Am 24. Juni 2017 nimmt zwischen 9 und 16 Uhr auf der Darmstädter Radrennbahn ein in dieser Form einzigartiges Event Fahrt auf: Unter dem Titel „Vollgas Rennspaß“ reisen rustikale Biker aus verschiedenen Ländern mit ihren historischen Motorrädern bis Baujahr 1975 an. Mit lautem Geknatter und Benzingestank legen sich die teilweise stilecht gekleideten Fahrerinnen und Fahrer in die Steilkurven und bezwingen eingeteilt nach Baujahr die Fliehkräfte auf der Betonbahn. Zuschauer und Liebhaber der alten Vehikel können fotografieren und fachsimpeln.

Angelehnt an die populären historischen Board-Track-Rennen, die auch in den USA sehr beliebt waren, ist „Vollgas Rennspaß“ bereits seit 11 Jahren das vom Darmstädter und Ex-Radrennfahrer Hans Hug organisierte Revival dazu. „Vollgas Rennspaß ist immer wieder ein rollendes Museum und ein Zuschauermagnet“, sagt Hug. Dass das höllisch knatternde Oldie-Spektakel ein in in dieser Größe einzigartiges Event in Deutschland ist, wissen viele der spontanen Besucher nicht, die sich auf dem Rasen der Rennbahn tummeln und zuschauen. „Dafür eilt der Ruf der Ausnahme-Veranstaltung unter Motorradfahrern auch über die Grenzen Deutschlands hinaus“, erklärt Hug. Auch aus den europäischen Nachbarländern machen sich die Liebhaber der betagten Vehikel auf den Weg nach Südhessen. In diesem Jahr erwartet Hug auch einen Holländer mit einer über hundert Jahre alten Maschine mit großem Seltenheitswert. „Das Event ist gleichzeitig auch ein Eldorado für Fans alter Technik, die sich in den knatterfreien Pausen ausgiebig austauschen“, sagt Hug. In den vergangenen Jahren waren jeweils rund 150 historische Gefährte und 1.000 Besucher dabei.

Der Beton auf der Radrennbahn bietet insbesondere mit der extremen Neigung in den Steilkurven ein besonderes Fahrerlebnis, das die Biker in festgelegten Zeitintervallen mehrfach an diesem Tag auskosten dürfen. „Auch die Zuschauer haben jedes Mal riesigen Spaß an dem lauten und auch kuriosen Spektakel“, was für den ehrenamtlichen Veranstalter, der das Event in diesem Jahr wohl zum letzten Mal selbst organisiert, das Wichtigste ist.

Motorradfahrer (mit Maschinen bis Baujahr 1975) können ohne Anmeldung teilnehmen. Zuschauer zahlen 3 Euro Eintritt.

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