Rekordeinnahmen im Forschungswettbewerb – Die Drittmittelbilanz 2016 der TU Darmstadt


26. Januar 2017 - 07:58 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
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TU DarmstadtDie Technische Universität Darmstadt hat im vorigen Jahr 163,5 Millionen Euro an Drittmitteln eingenommen – so viel wie noch nie. Die Zuwendungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) stiegen im Vergleich zu 2015 um 11,6 Prozent, die EU-Mittel um 17,7 Prozent. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel nannte die Gesamthöhe „sehr beeindruckend“ und  betonte die ausgewogene Herkunft der Mittel – je ein Viertel der Gesamteinnahmen kamen von der DFG, dem Bund und aus der Industrie. 

Die öffentlichen und industriellen Forschungsprojekt-Förderer haben der TU Darmstadt im Jahr 2016 eine Rekordsumme zur Verfügung gestellt: Die Universität warb 163,5 Millionen Euro an Drittmitteln (inklusive der Mittel aus der hessischen Forschungsförderungs-Offensive LOEWE) ein. Das sind neun Millionen Euro mehr als 2015.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bleibt der größte Drittmittelgeber mit einem Anteil von 27,6 Prozent an den Gesamteinnahmen. Die DFG bewilligte 45,2 Millionen Euro (zum Vergleich 2015: 40,5 Millionen Euro). Aus Industrie-Projekten flossen der Universität 39,4 Millionen Euro (plus 1,4 Millionen Euro) zu, das entspricht einem Anteil von 24,1 Prozent. Die vom Bund finanzierten Forschungsvorhaben erreichten denselben Anteil – absolut wuchsen die Zuwendungen um 1,6 Millionen Euro.

Immer bedeutender sind die Erfolge Darmstädter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Ausschreibungen der europäischen Förderprogramme:  Die EU-Einnahmen stiegen von 12,5 auf nunmehr 14,8 Millionen Euro. Sonstige Förderer – darunter fallen Stiftungen, Spender und der Erfolg beim Einwerben von Deutschlandstipendien für Studierende – steuerten im vorigen Jahr 14 Millionen Euro bei, ein Plus von 1,2 Millionen Euro.

Die Einnahmen von LOEWE-Projekten gingen von 8,4 Millionen Euro auf sieben Millionen zurück. Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen stellte 3,8 Millionen Euro (minus 600.000 Euro) bereit.

Quelle: TU Darmstadt

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