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Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt kritisiert Fortsetzung des Streiks der Bus- und Straßenbahnfahrer


20. Januar 2017 - 14:43 | von | Kategorie: Verkehr | Artikel drucken
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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt auch weiterhin die Lohnforderung der bei den Mitgliedsbetrieben des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) beschäftigten Fahrer. „Zugleich“, so erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch am Freitag (20.01.17), „mahnen wir die Tarifparteien dringend an, Vernunft walten zu lassen und – mit Hilfe der Schlichtung – einen konsensfähigen Abschluss zu erzielen.“

HEAG mobilo ist einer von 170 Mitgliedsbetrieben des LHO; die Tarifverhandlungen führt der Gesamtverband mit der Gewerkschaft Verdi. Weder das Unternehmen noch die Stadt Darmstadt hätten daher ein früheres Ergebnis in diesem Tarifkonflikt erzwingen können. Als nur eine Stimme in diesem Verband sind sie in diesem Fall abhängig von der Haltung und der Verhandlungsführung durch den LHO. Verbandsintern hatte HEAG mobilo darauf gedrängt, auf die Streikforderungen zuzugehen.

„Der nunmehr seit zwei Wochen andauernde Streik der Busfahrer und insbesondere der Solidaritätsstreik der Straßenbahnfahrer stellen eine erhebliche Belastung der Bevölkerung dar“, sagte Partsch auch im Hinblick auf das Bundesligaspiel des SV Darmstadt 98 am Samstag. „Der Termin für die Schlichtung ist vereinbart. Dennoch lässt man weiter Tausende Menschen in der Kälte stehen. Dass der Streik ungemindert fortgesetzt wird, lässt jedes Augenmaß vermissen. Die Schwächsten der Gesellschaft werden in Mitleidenschaft gezogen, obwohl das erste Ziel des Streiks, Verhandlungen zu führen, erreicht ist. Hier geht es nur noch um eine Demonstration gewerkschaftlicher Macht. Dafür habe ich keinerlei Verständnis.“

Nicht zuletzt, so der Oberbürgermeister, füge das Ausmaß des Streiks auch der Wirtschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt inzwischen erheblichen und nicht zu rechtfertigenden Schaden zu. „Die meisten Bürgerinnen und Bürger hatten Sympathien für die Forderungen der Streikenden. Jetzt ist für viele absehbar, dass die Verhandlungsführer von Verdi sich und den betroffenen Kollegen keinen Gefallen getan haben.“

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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