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Polizei warnt vor Betrug mit Gewinnversprechen und der Abzocke mit Code-Karten


5. Januar 2017 - 13:40 | von | Kategorie: Polizei | Artikel drucken
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PolizeiDas Polizeipräsidium Südhessen warnt nach mehreren Anzeigen wegen Betrugs vor Gewinnversprechen und der Abzocke mit Code-Karten, die wie Bargeld gelten.

Die Anrufe bei Privatpersonen und Geschäftsinhabern von Kiosken und Postagenturen zielten darauf ab, betrügerisch hohe Bargeldbeträge zu erhalten. Die Masche ist variabel. Mit unterdrückter oder manipulierter Rufnummer melden sich die Kriminellen. Sie geben sich als Rechtsanwalt, Notar oder als Mitarbeiter der Lottogesellschaft aus.

Bei den Gewinnversprechen gaukeln sie bevorzugt älteren Bürgern vor, das sie bei einem Gewinnspiel Bargeld, ein Auto oder andere attraktive Sachpreise gewonnen hätten. Vor der Gewinnübergabe fallen dann mit unterschiedlichen Begründungen angebliche Kosten oder Bearbeitungsgebühren, wie für den Geldtransporter oder für die steuerfreie Abwicklung, an. Zur Abwicklung der Forderungen, die meist mehrere Hundert Euro hoch sind, nutzen die Kriminellen elektronische Zahlungsverfahren, Bargeldtransfer sowie Guthabenkarten, Geschenkkarten oder Prepaid-Karten mit Cash-Codes für Online-Käufe.

Als Faustregel gilt: Keine Vorkasse bei Gewinnversprechen! Wenn sie gewonnen, haben sie gewonnen, ohne Wenn und Aber. Hinterfragen Sie sich: Habe ich an einem Gewinnspiel teilgenommen? Wenn nein, dann können Sie auch nichts gewonnen haben.

Bei Geschäftsinhabern wird in einer überzeugenden und äußerst guten Gesprächsführung vorgespielt, dass technische Prüfungen an Zahlungsgeräten notwendig oder Gutscheincodes/ Cash-Codes fehlerhaft seien. Der Anrufer gibt sich oftmals als Mitarbeiter der Lottogesellschaft aus. Für die Überprüfung wird immer die Nennung der Codes verlangt. Auf diesem Weg ist dem Kriminellen der Weg geebnet, über das Geld-Guthaben sofort online verfügen zu können. Mehrere Tausend Euro werden so ergaunert.

Der einfachste Weg den Betrug auffliegen zu lassen: Keine Nennung der Codes! Im Zweifelsfall immer die Polizei informieren oder über die bekannte Telefonnummer den Ansprechpartner der jeweiligen Gesellschaft kontaktieren.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen

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