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Ausstellungsprogramm des Hessischen Landesmuseum Darmstadt für das Jahr 2017


29. Dezember 2016 - 08:35 | von | Kategorie: Ausstellung | Artikel drucken
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Das Hessische Landesmuseum DarmstadtDas Jahr beginnt mit der  Weiterführung der im Dezember 2016 eröffneten Ausstellung „Tony Cragg. Unnatural Selection“. Tony Cragg ist einer der bedeutendsten internationalen Bildhauer der Gegenwart. Der in Wuppertal lebende britische Künstler präsentiert 20 Skulpturen der letzten Jahre im architektonisch eindrucksvollen Großen Saal. Diese stehen im Dialog mit seiner privaten über viele Jahrzehnte entstandene Mineralien- und Fossiliensammlung. Eine Auswahl aus dieser Sammlung wird erstmals in der Ausstellungsgeschichte des Künstlers gezeigt.

Im April starten gleich zwei Ausstellungen: „DIALOGE 06. Human Network. Christine & Irene Hohenbüchler“ – In der zweiten Ausstellung des Themenkomplexes „Human“, die das Hessische Landesmuseum Darmstadt in Kooperation mit der Schader-Stiftung Darmstadt zeigt, wird die künstlerische Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichem Netzwerkdenken und -handeln stehen. Das Leben, die kreativen Möglichkeiten sowie das Engagement von und für soziale Randgruppen stehen dabei im Vordergrund. Ende April widmet sich das Hessische Landesmuseum Darmstadt der „Weltraummission Rosetta“. Im März 2004 beförderte eine Ariane-Rakete die Sonde »Rosetta« ins All, um die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems zu erforschen. Im November 2014 setzte die Raumsonde ihre Landesonde „Philae“ auf dem Kometen namens „67P/Tschurjumow-Gerassimenko“ ab. Im September 2016 ging auch „Rosetta“ auf diesem Kometen nieder, was das Ende der ESA-Mission bedeutete. Die Ausstellung mit den Modellen der beiden Sonden beleuchtet dieses einzigartige Weltraumabenteuer. Zudem werden eindrucksvolle Meteoritenfunde präsentiert, die Einblick in die Zusammensetzung unseres Sonnensystems geben.

Im Juni präsentieren wir erstmals in Darmstadt die Schau „Höhepunkte der französischen Zeichenkunst vom 16. bis 18. Jahrhundert“ mit Werken u.a. von François Boucher, Jean-Honoré Fragonard oder Claude Joseph Vernet. Der Bestand der französischen Zeichnungen am Hessischen Landesmuseum Darmstadt durchmisst drei Jahrhunderte künstlerischer Entwicklung und zeigt eine große Vielfalt an kunstgeschichtlichen Stilen und außergewöhnliche Arbeiten.

Anfang November feiert das Hessische Landesmuseum Darmstadt „Bildwerke des Wissens“. Aus dem seit 450 Jahren gewachsenen Bestand der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt stellt die Ausstellung ausgewählte Bildwerke ins Zentrum und lässt anschaulich werden, dass sich bereits seit den Anfängen mit der Büchersammlung des Landgrafen Georg I. (1547-1596) und der ersten  Erweiterung der Bibliotheksbestände durch Ankäufe im Jahr 1568 die „Macht des Wissens“ mit der „Macht der Bilder“ verschränkte.

Mit der Ausstellung „Der Mainzer Goldschmuck – Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit“ ab Anfang Dezember beschließen wir das Jahr 2017. Die abenteuerliche Geschichte des wohl prominentesten mittelalterlichen Schmuckensembles, die Ergebnisse der Untersuchungen und seine heutige Interpretation sind die Themen dieser einmaligen Ausstellung, die zum ersten Mal alle Teile des Schatzes vereinigt.

Quelle: Hessisches Landesmuseum Darmstadt

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