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HEAG mobilo warnt mit rotem Banner vor Übersteigen der Straßenbahnkupplungen


6. Dezember 2016 - 07:42 | von | Kategorie: Verkehr | Artikel drucken
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Rotes Banner - Straßenbahn / Bild: HEAG mobilo GmbHZwischen allen Straßenbahntriebwagen und Anhängern der HEAG mobilo hängt seit heute jeweils ein rotes Banner. Mit eindeutigen und leicht verständlichen Piktogrammen bedruckt will das Darmstädter Verkehrsunternehmen damit deutlich machen, dass das Übersteigen der Straßenbahnkupplung verboten ist. Zusammen mit einem roten Spiralschlauch wirkt es als optische Barriere und soll Menschen vom lebensgefährlichen Übersteigen der Kupplung abhalten. Im Mai hatte das Darmstädter Verkehrsunternehmen ein ähnliches Modell als Prototyp getestet.„Obwohl es verboten ist, kam das Übersteigen der Straßenbahnkupplung immer wieder vor – auch nach dem tödlichen Unfall auf dem Luisenplatz Anfang 2015“, berichtet Michael Dirmeier, Geschäftsführer der HEAG mobilo. Als Sofortmaßnahme hatte die HEAG mobilo im vergangenen Frühjahr bereits Aufkleber als Warnhinweis an die Straßenbahnen angebracht – der neue Hinweis soll jetzt noch deutlicher vor dem Risiko warnen, das mit der vermeintlichen Abkürzung verbunden ist.

„Wir wissen, dass es keine Konstruktion gibt, die ein Überklettern der Kupplung zwischen Trieb- und Beiwagen effektiv verhindert, dennoch wollen wir mit dem Banner als Barriere ein deutliches Zeichen setzen – es ist unser Appell an die Fahrgäste, sich nicht durch verbotenes Handeln in Gefahr zu begeben. Unser Pilotversuch im Mai hat gezeigt, dass das Banner die gewünschte Wirkung bringt. Auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung auf die Testversion waren überaus positiv. Jetzt haben wir eine Lösung gefunden, die auch technisch unseren Anforderungen genügt“, so Dirmeier weiter.

Jeder ist mit verantwortlich
Für ein möglichst hohes Maß an Sicherheit im ÖPNV appelliert Dirmeier jedoch auch an die Verantwortung eines jeden Einzelnen: „Vielen ist offenbar nicht bewusst, dass sie dabei sich nicht nur selbst in Gefahr bringen, sondern anderen auch noch ein schlechtes Vorbild sind“. Durch vorschriftsgemäßes verantwortliches Verhalten und Handeln kann jeder mit dazu beitragen, Gefährdungen für sich selbst und andere zu vermeiden.

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