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Katastrophenschutzübung der Darmstädter Feuerwehr


20. November 2016 - 10:00 | von | Kategorie: Info | Artikel drucken
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Katastrophenschutzübung / Bild: Feuerwehr DarmstadtDie Berufsfeuerwehr der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird gemeinsam mit den Darmstädter Krankenhäusern sowie den Kreiskliniken in Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und den Rettungsdiensten am Samstag (26.11.16) zwischen 8 und 12 Uhr auf dem Gelände in der Bismarckstraße 86 einen Katastrophenschutzeinsatz der Kategorie „Massenanfall von verletzten Personen“ (MANV) proben – jedoch ohne Statisten. Das an diesem Tag auf Patientenbögen simulierte Szenario sieht eine Kollision eines Personenzuges mit einem Kleinbus auf den Gleisen an einem Bahnübergang vor.

Der Schwerpunkt der Übung liegt auf dem schnellen Informationsfluss der Patientendaten mit der Software „IVENA eHealth“ (webbasierter Interdisziplinärer Versorgungsnachweis) zwischen der Einsatzstelle vor Ort, der Leitstelle in der Bismarckstraße und den Krankenhäusern. Der Einsatz der Software bietet die Möglichkeit, dass die beteiligten Krankenhäuser schon sehr frühzeitig über das Unfallereignis und die zu erwartenden Patienten mit ihren Verletzungen automatisch informiert werden. Die Krankenhäuser können sich somit ohne Zeitverlust auf besondere Situationen vorbereiten und nach den eigenen Planungen für MANV-Ereignisse ihre Organisationsstrukturen zur Bewältigung der Sonderlage befolgen.

Der Bürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Rafael Reißer, betont die Wichtigkeit solcher Katastrophenschutzübungen: „Neben den praktischen Übungen bei denen unsere Einsatzkräfte vor Ort die Lage unter Kontrolle bringen und den Verletzten helfen, geht es bei dieser Übung vor allem um den bürokratischen Ablauf. Nur wenn die einwandfreie und schnelle Weitergabe der Patientendaten an die Krankenhäuser funktioniert, können alle Beteiligten optimal im Ernstfall unterstützen und die Verletzten bestmöglich versorgen.“

Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr werden sich an dieser Übung bis zu 40 rettungsdienstliche Einsatzkräfte und Notärzte beteiligen. Hinzu kommen die Mitarbeiter aus den fünf Krankenhäusern.

Bild: Feuerwehr Darmstadt
Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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