Sozial- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz begrüßt 10.000 Baby seit Beginn des städtischen Begrüßungsservice „Kinder schützen – Familien fördern“


19. August 2016 - 07:50 | von | Kategorie: Lokal, Soziales | Artikel drucken
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Die Jugend- und Sozialdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Barbara Akdeniz, hat am Donnerstag (18.08.16) gemeinsam mit dem Begrüßungsservice des Darmstädter Präventionsmodells „Kinder schützen – Familien fördern“ die kleine Cleo Anna Kunz begrüßt. Das am 7. April geborene Mädchen ist das 10.000. Kind, das seit dem Start des städtischen Serviceangebots zur Welt gekommen ist.

Die Stadträtin bestätigt den langjährigen Erfolg des Präventionsmodells zum Wohle von Kindern und Familien in Darmstadt: „Unser städtischer Begrüßungsservice ‚Kinder schützen – Familien fördern‘ bedeutet Information und Unterstützung von Anfang an. Frühe und präventive Angebote für alle Eltern bereitzustellen, ist aktiver Kinderschutz. Durch Informationen, persönliche Gespräche bei den Hausbesuchen und praktischen Hilfeleistungen im Alltag sollen Überforderungssituationen der Eltern erst gar nicht aufkommen. Das Darmstädter Präventionsmodell ist daher ein Aushängeschild für die kommunale Jugend- und Familienpolitik, die direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt und auf ihre speziellen Bedürfnisse eingeht. So konnten beispielsweise allein im vergangenen Jahr fast 400 Familien von der angebotenen Hilfe profitieren“, betont Akdeniz beim Besuch der Familie Kunz.

Das Team des Begrüßungsservice besteht aus pädagogischen Fachkräften des Darmstädter Jugendamtes und besucht pro Jahr etwa 1500 Neugeborene und ihre Familien zwischen der sechsten und zwölften Lebenswoche der Babys. Neben einem Geschenk für das Neugeborene übergeben die städtischen Mitarbeiterinnen den Eltern bei ihrem Besuch auch einen Ringordner mit nützlichen Informationen und praktischen Tipps für den Familienalltag. Den Familien werden bei Bedarf in kürzester Zeit schnelle und unbürokratische Hilfen zur Entlastung im Alltag angeboten, etwa als Beratung bei Fragen zur Gesundheit, Erziehung und Entwicklung des Kindes, Geschwisterbetreuung oder Hilfe und Unterstützung im Haushalt. Das zur Umsetzung erforderliche Netzwerk von Institutionen der öffentlichen Jugendhilfe und Fachkräften der Hauswirtschafts- und Gesundheitsdienste ist in der Wissenschaftsstadt Darmstadt vorhanden und wird seit Jahren kontinuierlich ausgebaut.

Im Einsatz für Kinder und Eltern sind Familien-Gesundheits-Kinderkrankenschwestern, Familienlotsinnen, Familienpatinnen, interkulturelle Vermittlungskräfte, Stillberaterinnen, Hauswirtschaftskräfte oder auch Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiterinnen. Gefragt ist immer eine auf die besondere Lebenssituation der Familie abgestimmte Hilfe: Manche Familien haben nur Bedarf von zwei bis drei Beratungen, in anderen Familien kann die Unterstützung mehrere Monate laufen, wie etwa beim Einsatz der Familienpatinnen, die von Kinderbetreuung bis zur Hausaufgabenunterstützung für ältere Geschwisterkinder praktische Unterstützung im Alltag bieten.

„Kinder schützen – Familien fördern“ ist als Begrüßungsservice für alle Darmstädter Neugeborenen und ihre Familien im Jahr 2009 gestartet und hat sich seitdem als erfolgreiches Projekt etabliert. Bei den Eltern in Darmstadt genießt der Willkommensbesuch eine hohe Akzeptanz. Familien, die Dienstleistungen in Anspruch genommen haben, erleben dies als große Hilfe bei der Bewältigung des Alltags mit ihrem Baby.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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