HEAG mobilo testet neue Barriere an Straßenbahnkupplung


11. Mai 2016 - 15:32 | von | Kategorie: Verkehr | Artikel drucken
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HEAG mobilo testet neue Barriere an Straßenbahnkupplung / Bild: HEAG mobilo GmbHUm Menschen deutlicher vom Übersteigen der Straßenbahnkupplung abzuhalten, testet die HEAG mobilo derzeit eine neue zusätzliche Barriere in Form eines roten Spiralschlauchs, der zwischen Trieb- und Beiwagen angebracht ist. Daran angehängt ist ein roter Warnhinweis mit weißen Stopp-Signalen.

„Obwohl es verboten ist, kommt das Übersteigen der Straßenbahnkupplung immer wieder vor – auch nach dem tödlichen Unfall auf dem Luisenplatz Anfang 2015“, berichtet Michael Dirmeier, Geschäftsführer der HEAG mobilo. Als Sofortmaßnahme hatte die HEAG mobilo im vergangenen Frühjahr bereits Aufkleber als Warnhinweis an die Straßenbahnen angebracht – der neue Hinweis soll jetzt noch deutlicher vor dem Risiko warnen, das mit der vermeintlichen Abkürzung verbunden ist.

„Wir wissen, dass es keine Konstruktion gibt, die ein Überklettern der Kupplung zwischen Trieb- und Beiwagen effektiv verhindert, dennoch wollen wir mit der Barriere ein deutliches Zeichen setzen – es ist unser Appell an die Fahrgäste, sich nicht durch verbotenes Handeln in Gefahr zu begeben. Der Test wird zeigen, ob und wie die neue Barriere wahrgenommen wird“, so Dirmeier weiter.

Bislang gibt es die neue Einrichtung nur an einem Straßenbahngespann, das vorrangig im Schülerverkehr eingesetzt wird. Bewährt sich das Testmodell, will die HEAG mobilo nach und nach sämtliche Bahnen damit ausrüsten.

Quelle & Bild: HEAG mobilo GmbH

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Ein Kommentar
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  1. Das ist doch kontraproduktiver Unsinn, so ein Verbotsschild hält doch Jugendliche nicht davon ab es trotzdem zu tun. Und in diesem Fall ist das Kabel eine zusätzliche Gefahr, weil man dran hängenbleiben und somit noch leichter stürzen kann. Die einzig sinnvolle Lösung sind mMn Kameras, damit der Fahrzeugführer den Zwischenraum jederzeit überblicken kann. Wenn man eh gerade 14 neue Straßenbahnen kaufen will, kann Geld ja wohl nicht das Problem sein.

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