Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg nehmen neues Werkstattgebäude des Berufsschulzentrums Mitte in Betrieb


25. Februar 2016 - 07:54 | von | Kategorie: Lokal | Artikel drucken
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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch Bürgermeister Rafael Reißer und Baudezernentin Cornelia Zuschke und der Landkreis Darmstadt-Dieburg, vertreten durch den Ersten Kreisbeigeordneten Christel Fleischmann, haben am Mittwoch (23.02.16) nach rund 5 Jahren Bauzeit das neue Werkstattgebäude des Berufsschulzentrums Mitte in der Darmstädter Mornewegstraße offiziell in Betrieb genommen. Das neue Gebäude bietet auf 5.986 Quadratmeter künftig Platz für praxisorientierten Unterricht von jeweils zwei Fachbereichen der beiden Berufsschulen Erasmus-Kittler-Schule und der Peter-Behrens-Schule. Die Erasmus-Kittler-Schule mit der Kfz-Werkstatt unterrichtet seit Herbst 2012 in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss. Die weiteren Bereiche für Metallbau (Erasmus-Kittler-Schule), Holz- und Drucktechnik (Peter-Behrens-Schule) in den oberen drei Geschossen sind mit ihren Werkmaschinen in den Sommerferien 2015 eingezogen. Pro Etage stehen den Fachbereichen je 520 Quadratmeter Werkstatt und Fachklassen zur Verfügung. Die Inbetriebnahme der Maschinen in den oberen Geschossen durch die Schulen erfolgt nun nach letztendlicher Freigabe aller Geräte durch den TÜV und Unfallkasse Hessen. Die Baukosten betragen 10 Millionen Euro.

Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Reißer erläutert die neuen Möglichkeiten für das Lernen im Berufsschulzentrum: „Mit dem Neubau erhält das Berufsschulzentrum ein vollständiges und modernes Werkstattgebäude auf dem neuesten Stand der Technik. Dies gilt insbesondere für die durch das Schulamt und das städtische Immobilienmanagement finanzierten Maschinen für die unterschiedlichen Fachbereiche, wie Kfz-Technik, Metallbau, Holztechnik und Druck. Der Neubau mit seinen Auswirkungen im laufenden Schulbetrieb war für alle Beteiligten eine große Anstrengung. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt dankt daher an dieser Stelle allen Beteiligten, insbesondere der Schulgemeinde für das große Entgegenkommen und die Geduld. Das Ergebnis zeigt, dass sich der nicht immer einfache Weg bis zur Fertigstellung eines solchen einmaligen Bauprojektes gelohnt hat“, so Bürgermeister Rafael Reißer.

Baudezernentin Zuschke erläutert die baulichen Rahmenbedingungen: „Das Gebäude schließt die bauliche Lücke zwischen den beiden Schulen und wird nach Fertigstellung der Außenanlagen bis Sommer 2016 den neuen Haupteingang des Berufsschulzentrums bilden. Mit diesem Bauabschnitt und der gemeinsamen Nutzung der Werkhalle verschmelzen die beiden beruflichen Schulen zu einem gemeinsamen Zentrum. Die Werkhalle verkörpert eine Gratwanderung zwischen Industriebau und Schulgebäude. Ungewöhnlich ist die Stapelung der einzelnen Werkhallen übereinander, die gewählt wurde, um die begrenzten Flächen des Zentrums optimal zu nutzen und die weiteren Freiflächen für künftige Bauten frei zu halten. Die Fassaden verfügen über große Einbringöffnungen, die jederzeit einen Austausch der Maschinen ermöglichen. In den einzelnen Hallen befinden sich neben den Werkräumen auch Unterrichtsbereiche, die die entsprechende Anforderung aus dem Schulbau erfüllen“, erklärt Zuschke.

Bürgermeister Reißer und Baudezernentin Zuschke ergänzen: „In den kommenden Jahren sind die Fortsetzung der Sanierung der Bestandsgebäude und die Planung eines weiteren Ergänzungsgebäudes auf dem Schulgelände im Rahmen der Schulbausanierung vorgesehen. Um hier die Belastung der Nutzer vor Ort zu minimieren, wurden bereits jetzt Schritte für Interimsunterkünfte in unmittelbarer Nähe eingeleitet“, so Reißer und Zuschke. Die Peter-Behrens-Schule ist eine gewerblich-technisch orientierte berufliche Schule mit den Berufsfeldern Bau- und Holztechnik, Chemie, Physik und Biologie, Drucktechnik und Mediengestaltung, Farbtechnik und Raumgestaltung, Ernährung und Hauswirtschaft. Die Schule ist zurzeit auf zwei Standorte verteilt, wobei sich die Hauptstelle in der Mornewegstraße befindet.

Die Erasmus-Kittler-Schule (EKS) in Darmstadt bildet mit der benachbarten Peter-Behrens-Schule das Berufsschulzentrum Mitte. Sie ist eine Berufsschule mit 17 Ausbildungsgängen der Metalltechnik, Fahrzeugtechnik und Haustechnik sowie der Mechatronik.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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