EAD startet neue Räumtouren für Radwege und Bushaltestellen bei Schneefall im Darmstädter Stadtgebiet


17. Januar 2016 - 09:53 | von | Kategorie: Verkehr | Artikel drucken
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SchneeIn der Wintersaison 2015/2016 startet der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) für das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt zum ersten Mal mit neun Räumtouren mit rund 100 Kilometer Gesamtstrecke auf Kleinraumräumfahrzeugen die Radwege und die Bushaltestellen im Stadtgebiet. Auch in der Vergangenheit wurden schon Radwege und Bushaltestellen mit nur vier Touren geräumt. Dieser neue Winterdienst ist als Probelauf in dieser Saison zu sehen. Bei ausreichend Schneefall gibt es einen Erfahrungsaustausch im Frühjahr / Sommer 2016 und eine entsprechende Anpassung. Ursprünglich war der Probelauf bereits für die Wintersaison 2014/2015 geplant, konnte aber wegen fehlendem Schnee nicht erfolgen.

Geräumt werden alle Radhauptroutenachsen, wobei sich die Räumung generell nur auf eigen-ständig geführten Radwegen, auf baulichen Radwegen, getrennt geführten Geh- und Radwegen (nur der Radweg), baulich getrennt geführten Geh- und Radwegen (nur der Radweg) bezieht. Zur Räumung der Gehwege sind die Hauseigentümer beziehungsweise deren Beauftragte verpflichtet, egal ob es sich hierbei um reine Gehwege oder Gehwege im Zusammenhang mit Radwegen handelt. Auch bei Gehweg „Radfahrer frei“ greift die private Hausherrenverpflichtung. Radwege, die auf der Fahrbahn verlaufen, werden von den regulären Großraumräumfahrzeugen geräumt, deshalb kann es im Schnittstellenbereich der Großraumräumfahrzeuge und der Kleinraumräumfahrzeuge zu unzureichenden Übergängen kommen.

Die Straßen im Stadtgebiet werden nach drei Dringlichkeitsstufen geräumt. Eine Dringlichkeitsstufe für Radwege gibt es nicht. Der EAD führt den Winterdienst im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit gemäß dem Hessischen Straßengesetz in Verbindung mit der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Darmstadt aus. Bei Dauerschneefall, Glatteis und überfrierender Nässe wird empfohlen auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, da die Unfallgefahr sehr hoch ist und das Radverkehrsnetz nicht wie aufgeführt geräumt beziehungsweise gestreut werden kann. Die Leistungen im Winterdienst können von Einsatz zu Einsatz sehr stark variieren.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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