Wissenschaftsstadt Darmstadt bringt 130.000 Blumenzwiebeln im Darmstädter Stadtgebiet aus


18. Dezember 2015 - 07:59 | von | Kategorie: Umwelt | Artikel drucken
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TulpeDie Wissenschaftsstadt Darmstadt hat auch in diesem Herbst seine schon traditionelle Blumenzwiebel-Steckaktion weitergeführt. Neben klassischen Orten, wie etwa der Rosenhöhe, waren dieses Jahr die Rudolf-Müller-Anlage, der Herrngarten und der Prinz-Emil-Garten besondere Schwerpunkte. Allein hier kamen rund 64.000 Zwiebeln in die Erde.

Bei der Auswahl der Pflanzen wurde Wert darauf gelegt, möglichst Sorten zu stecken, die sich für die Verwilderung eignen. Das bedeutet, dass diese Pflanzen die Robustheit mitbringen, sich am jeweiligen Standort zu behaupten und zu vermehren. So sollen sich gerade auf den großen Wiesenflächen mit der Zeit große Blumenteppiche im Frühjahr entwickeln.

Grünflächendezernentin Cornelia Zuschke dazu: „Mit der erneuten Ausbringung von 130.000 Blumenzwiebeln im Darmstädter Stadtgebiet können sich nicht nur die Parkbesucher auf eine blühende Farbenpracht in den Darmstädter Grünflächen freuen, sondern sie kommt auch den vielen Insekten, insbesondere Bienen und Hummeln zu Gute, die auf diese Frühblüher als erste Nahrungsquelle angewiesen sind. Vor allem mit den gesteckten Frühjahrsblühern leisten wir damit auch einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität in der Stadt“, so Zuschke.

Über die nun ausgebrachten Blumenzwiebeln hinaus, wird es im kommenden Frühjahr aber noch mehr zu sehen geben: Am neuen Kreisel in Eberstadt sind parallel zur Fahrbahn 70 Zentimeter breite Bänder mit Tulpen, Narzissen und diversen Zier-Lauch-Arten in den Farben weiß, rosa und dunkelviolett gesteckt worden, insgesamt gut 45.000 Zwiebeln. Durch das breite Artenspektrum wird ein Blütenteppich durchgehend von März bis Juli erzeugt. Bei diesem Projekt beteiligte sich die in Eberstadt ansässige Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung mit einer großzügigen Spende. Am neu sanierten Haardtring wurden außerdem 21.000 Krokusse, Narzissen und Tulpen ausgebracht. Gleichzeitig soll in diesem Grünstreifen eine Kräuter- und Staudenansaat auch den Sommer mit Blütenreichtum verschönern.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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