Bürgerinformationsabend über die Einrichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung in den Kelley Barracks


11. Dezember 2015 - 07:56 | von | Kategorie: Lokal | Artikel drucken
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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für Montag, 14. Dezember 2015, um 19 Uhr zu einer Bürgerinformationsveranstaltung in die Matthäuskirche, im Heimstättenweg 75 in den Darmstädter Stadtteil Heimstättensiedlung ein. Dort werden Oberbürgermeister Jochen Partsch und Stadträtin Barbara Akdeniz die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Darmstädter Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid über die Einrichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge des Landes Hessen in den Kelley Barracks sowie über den aktuellen Stand bei der Herrichtung einer Halle in der Staudinger Straße als weitere Notaufnahmeeinrichtung informieren.

Oberbürgermeister Jochen Partsch dazu: „In den vergangenen Wochen hat die Stadt intensiv mit dem Land Hessen über die Nutzung der ehemaligen Kasernenstandorte der US-Armee in der Jefferson-Siedlung und den Kelley Barracks als Flüchtlingsunterkünfte verhandelt. Dabei konnte die Einigung erzielt werden, dass die Stadt weiterhin den Zugriff auf die Jefferson-Siedlung innehat, während das Land die Kelley-Barracks für den Aufbau einer zweiten Erstaufnahmeeinrichtung zur Verfügung hat. Mit der Einrichtung dieser Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge durch das Land Hessen wird die Wissenschaftsstadt Darmstadt in Kürze über zwei Erstaufnahmeeinrichtungen als Außenstellen der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen verfügen. Wie auch bei der Einrichtung der anderen Flüchtlingsunterkünfte in der Wissenschaftsstadt ist es uns ein besonderes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger in den angrenzenden Wohngebieten über die Situation vor Ort zu informieren, Fragen zu beantworten sowie Anregungen und Hinweise aufzunehmen und sie nach Möglichkeit aktiv in den Prozess mit einzubinden. Neben der Information über die geplante zweite Erstaufnahmeeinrichtung wollen wir auch die Möglichkeit nutzen, die Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Stand bei der Herrichtung einer Lagerhalle in der Staudinger Straße zu informieren. Dort hat die Stadt kürzlich mit zahlreichen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften begonnen, die Halle für eine Nutzung als Flüchtlingsunterkunft herzurichten. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Chance wahrnehmen und die Informationsveranstaltung besuchen“, so Partsch.

Neben den Erläuterungen des Oberbürgermeisters zum aktuellen Sachstand in Bezug auf die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen, insbesondere in der Heimstättensiedlung und der Waldkolonie, die Einrichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in den Kelley Barracks und auf die Herrichtung der Notunterkunft in der Staudinger Straße wird Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid erläutern, wie die Planungen des Landes Hessen und des Regierungspräsidiums Darmstadt bezüglich der Nutzung der Kelley Barracks als Erstaufnahmeeinrichtung aussehen. Auch die Feuerwehr Darmstadt wird für Rückfragen und Auskünfte zur Verfügung stehen. Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements beim Aufbau und Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung werden vorgestellt. Im zweiten Teil des Informationsabends ist Raum für die Fragen und Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger.

Seit August 2015 betreibt das Land Hessen eine Erstaufnahmeeinrichtung in der Starkenburgkaserne. Außerdem hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Weisung durch das Hessische Innenministerium drei Notunterkünfte in Wixhausen, im Bürgerpark und in Eberstadt eingerichtet. Derzeit leben rund 760 Menschen in den Notunterkünften. Seit November werden zugewiesene Flüchtlinge in der Jefferson-Siedlung untergebracht, nachdem dort Gebäude bezugsfertig gemacht wurden. Derzeit leben bereits rund 240 Flüchtlinge in zwei Gebäuden in der Jefferson-Siedlung. Außerdem wird derzeit die Einrichtung weiterer Notunterkünfte für rund 1000 Menschen vorbereitet. Dazu ist die Halle in der Staudinger Straße vorgesehen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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