Wissenschaftsstadt legt Pflanzbeete zur Reduzierung der Feinstaubbelastung in der Hügelstraße an


12. Juni 2015 - 08:30 | von | Kategorie: Umwelt | Artikel drucken
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Messstelle HügelstraßeUm die Feinstaubbelastung an der stark belasteten Darmstädter Hügelstraße weiter zu reduzieren, hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt oberhalb der westlichen und östlichen Tunnelausgänge in direkter Nähe zum Wilheminenplatz und in Nachbarschaft zum Staatstheater und der St. Ludwigs-Kirche kürzlich zwei neue Pflanzbeete anlegen lassen. An der Westseite wurde ein bestehendes Beet neu hergerichtet, an der Ostseite ein komplett neues Beet auf der Tunneldecke errichtet. Die Baumaßnahme wurde im Rahmen des Aktionsplans zum Luftreinhalteplan für den Ballungsraum Rhein-Main 2005 und dessen Fortschreibung 2011 ausgeführt. Ziel der Maßnahme ist die Reduktion der Ausbreitung von Schadstoffen auf die direkte Umgebung, sowie das gleichzeitige Erzielen eines günstigen Effekts für das Stadtbild. Die Kosten betrugen rund 36.000 Euro.

Baudezernentin Cornelia Zuschke erläutert die Zielsetzung der Bepflanzung: „Mit dem Anlegen von zwei neuen Beeten wollen wir einen weiteren kleinen, aber dennoch wichtigen Beitrag zur Schadstoffreduktion in der Darmstädter Hügelstraße leisten. Die Pflanzenauswahl aus meist immergrünen und widerstandsfähigen Pflanzen an dieser Stelle ermöglicht, dass vor allem im Winter, wenn die Feinstaubhöchstwerte auftreten, dieser sich an den Pflanzen absetzen kann. Die dort gepflanzten Eiben und Efeu sind durch ihre Fähigkeit, Schadstoffe zu binden, besonders für einen Beitrag zur Schadstoffreduktion an dieser verkehrsreichen Stadtachse geeignet. Gleichzeitig möchten wir mit dem Anlegen der neuen Beete auch das Stadtbild an dieser Stelle verschönern“, erläutert Baudezernentin Zuschke. Das bestehende Beet oberhalb des westlichen Tunnelausganges hat eine Fläche von rund 60 Quadratmeter und ist durch eine Ortbetonmauer um rund 40 bis 75 Zentimeter erhöht. Im Rahmen der Baumaßnahme wurde die Mauer gesäubert und neu gestrichen. Das Beet wurde flächig mit Eibe bepflanzt. An den Rändern entstand ein Saum aus Winter-Jasmin. Entlang der Tunnelausgangsseite wurde ein 100 Zentimeter hoher Stabgitterzaun als Rankhilfe auf die bestehende Mauer montiert und mit Efeu bepflanzt.

Das neu entstandene Beet oberhalb des östlichen Tunnelausganges hat eine Fläche von rund 90 Quadratmeter. Dieses Beet wurde ebenfalls erhöht hergestellt. Hierzu wurden auf drei Seiten L-Steine aus Beton aufgestellt. Die vierte Seite wird von der Tunnelbrüstung begrenzt. Die Bepflanzung erfolgte wie im westlichen Beet. Da der Stabgitterzaun hier nicht auf eine Bestandsmauer montiert werden konnte, wurde der Zaun mittels hergestellten Betonfundamenten auf diese montiert.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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