Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet


15. April 2015 - 14:07 | von | Kategorie: Info, Umwelt | Artikel drucken
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Eichenprozessionsspinner - Bild: Flickr-User bby_Ab Mitte April bis Ende Mai 2015 erfolgt die Bekämpfung der gesundheitsschädlichen Larven des Eichenprozessionsspinners. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners kommen an verschiedenen Eichenarten vor. Die befallenen Eichen befinden sich im gesamten Stadtgebiet verteilt auf Spielplätzen, Friedhöfen, in öffentlichen Grünanlagen und Straßen, in Kindergärten, Schulen und Freibädern oder im Zoo Vivarium. Aufgrund der heißen Sommer der letzten Jahre und des milden Winters ist zudem mit einem massiv erhöhten Vorkommen des Eichenprozessionsspinners auch in innerstädtischen Bereichen zu rechnen. Um die Darmstädter Bevölkerung vor diesen gesundheitlichen Gefahren zu schützen, werden in diesem Jahr rund 3.350 Bäume prophylaktisch mit einem biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt.

Die Bekämpfung erfolgt mittels Hubarbeitsbühne oder Hochleistungssprühkanone. Ergänzend zur Bekämpfung vom Boden aus werden auch einzelne Anlagen wie etwa Waldfriedhof, Waldspielplatz Täubcheshöhle, Tierschutzverein Darmstadt e.V., vom Hubschrauber aus besprüht. Hierfür werden die Anlagen für kurze Zeit gesperrt. Auf privaten Grundstücken ist grundsätzlich der Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, dessen Raupen ab dem dritten Larvenstadium mikroskopisch kleine Brennhaare ausbilden. Diese Brennhaare enthalten ein Nesselgift und können auf der Haut des Menschen stark juckende Rötungen, in den Atemwegen asthmatische Symptome und Husten sowie in den Augen schmerzhafte Entzündungen hervorrufen. Auch kann ein allergischer Schock ausgelöst werden. Alle Symptome verstärken sich bei wiederholtem Kontakt.

Für Fragen zum Thema Eichenprozessionsspinner und für Hinweise auf Standorte befallener Eichen steht das Grünflächenamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter der Telefonnummer 06151/ 13-2908 zur Verfügung.

Bild: Flickr-User bby_
Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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