Oberbürgermeister Jochen Partsch gratuliert dem Leiter des Instituts Mathildenhöhe, Dr. Ralf Beil, zum Wechsel an das Kunstmuseum Wolfsburg


27. Juli 2014 - 10:07 | von | Kategorie: Kultur | Artikel drucken
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Ausstellungshalle MathildenhöheNach der Ankündigung des Institutsleiters der Mathildenhöhe, Dr. Ralf Beil, ab Februar 2015 an das Kunstmuseum Wolfsburg zu wechseln, hat der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, dem scheidenden Museumsleiter gratuliert: „Ich respektiere die Entscheidung von Herrn Beil, wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und freue mich auf die verbleibende Zusammenarbeit bis zu seinem Wechsel. Wir werden die Entscheidung jedoch auch zum Anlass nehmen, nach vorne zu blicken, denn der Wechsel macht doch sehr deutlich, welchen hohen Stellenwert das Institut Mathildenhöhe in der deutschen Museumslandschaft einnimmt und welche exzellenten Möglichkeiten die Mathildenhöhe als kulturpolitische Landschaft bietet. Daher sind wir zuversichtlich, schnell eine adäquate Nachfolgeregelung zu finden. Die Position die die Mathildenhöhe eingenommen hat, verdanken wir ganz entscheidend der international anerkannten Arbeit von Ralf Beil. Ich bin ihm für den Einsatz und den Erfolg, den das Institut für die Wissenschaftsstadt Darmstadt errungen hat, sehr dankbar“, erklärte Partsch. „Die Tatsache, dass man als Kandidat für das Welterbe einen großen Schritt gemacht hat und die gründliche Sanierung der Ausstellungshallen, markieren nun jedoch einen sehr guten Zeitpunkt für einen Neubeginn“, so Partsch abschließend.

Der 1965 im japanischen Kobe geborene, promovierte Kunsthistoriker Ralf Beil, war von 1990 bis 1998 Kunstkritiker für Artefactum und die Neue Zürcher Zeitung. Bis 2005 wirkte er als Ausstellungskurator und Konservator der Gemälde- und Skulpturensammlung an den Kunstmuseen Bern und Lausanne. Seit 2006 ist Ralf Beil Direktor des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt. An der Mathildenhöhe kuratierte er unter anderem die Ausstellungen „Gesamtkunstwerk Expressionismus. Kunst, Film, Literatur, Theater, Tanz und Architektur 1905 bis 1925“, „A House full of Music. Strategien in Musik und Kunst“ oder “Russland 1900. Kunst und Kultur im Reich des letzten Zaren”.

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