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Vorwärtsstrategie der HSE zeigt deutliche Erfolge – Konzernergebnis 2013 durch Risikominimierung auf niedrigem Niveau


11. Juli 2014 - 08:25 | von | Kategorie: Wirtschaft | Artikel drucken
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HSENach einem durch Risikominimierung und Zukunftsvorsorge geprägten Geschäftsjahr 2013 befindet sich die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) im laufenden Jahr mit ihrer Vorwärtsstrategie auf einem guten Weg. „Wir machen unsere Hausaufgaben. 2013 haben wir mit einer selbstbewussten Rückstellungspolitik, Risikovorsorge und vor allem mit dem Beginn der Vorwärtsstrategie eine solide Basis gelegt, um zu alter Stärke zurückzufinden“, sagte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der HSE AG bei der heute (10.07.2014) am Unternehmenssitz in Darmstadt stattfindenden Hauptversammlung.

Der HSE-Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Jochen Partsch, versicherte dem Vorstand der HSE die volle Rückendeckung des Hauptanteilseigners, der Wissenschaftsstadt Darmstadt: „HSE/ENTEGA ist einer der nachhaltigsten Energieversorger Deutschlands. Darauf können wir stolz sein. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt steht zu ihrem Unternehmen auch in schwierigen Zeiten. Deshalb hat der Vorstand die volle Unterstützung des Aufsichtsrates bei der Umsetzung der Vorwärtsstrategie.“ Partsch hob besonders die Bemühungen des HSE-Vorstands hervor, bei der in der Vorwärtsstrategie vorgesehenen deutlichen Reduzierung der Personalkosten ohne betriebsbedingte Kündigungen auszukommen: „Die Stadt Darmstadt als Hauptanteilseigner legt größten Wert darauf, dass die HSE ihrer sozialen Verantwortung als einer der wichtigsten Arbeitgeber in unserer Stadt gerecht wird. Deshalb begrüße ich die Idee, durch einen Solidarbeitrag aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Keine Dividende für 2013

In 2013 hatte die HSE unter anderem für ihr Gaskraftwerk in Darmstadt eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 26,5 Millionen Euro vornehmen müssen. Dies führte neben anderen Sonderfaktoren zu einem ungewöhnlich niedrigen Konzernjahresüberschuss von nur 1,76 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund kann die HSE für 2013 keine Dividende ausschütten. Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig: „Der Vorstand ist sehr froh, hierbei die volle Rückendeckung der Anteilseigner und des gesamten Aufsichtsrates zu haben. Dies zeigt, dass alle bei der HSE an einem Strang ziehen, um unser Unternehmen zukunftsfest und dauerhaft profitabel zu machen.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Jochen Partsch, wies darauf hin, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt durch den Verzicht auf eine Dividende für das Geschäftsjahr 2013 einen deutlichen Beitrag zur Zukunftsvorsorge der HSE leistet: „Wir ziehen mit dem Vorstand und den Arbeitnehmervertretern an einem Strang, um die HSE wieder profitabel zu machen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Umsatz und Absatz in 2013 stabil

Umsatz und Absatz der HSE blieben auch im Geschäftsjahr 2013 stabil. Die HSE setzte insgesamt 1,914 Milliarden Euro (2012: 1,972 Milliarden Euro) um, verkaufte 11,4 Milliarden Kilowattstunden Strom (2012: 12,6 Milliarden Kilowattstunden), 8,9 Milliarden Kilowattstunden Erdgas (2012: 8,2 Milliarden Kilowattstunden) sowie 13,6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser (2012 ebenfalls 13,6 Millionen Kubikmeter). Der Wärmeabsatz legte von 404 Millionen Kilowattstunden auf 434 Millionen Kilowattstunden zu. „Die Zahlen belegen, dass unser Geschäft trotz eines sich durch politische Eingriffe ständig verändernden Marktes äußerst robust ist. Auf unserem stabilen Umsatz und dem gewachsenen Vertrauen unserer Kunden in unsere qualitativ hochwertigen und preiswerten Produkte bauen wir auf“, sagte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. Die Anzahl der Mitarbeiter der HSE verringerte sich aufgrund des Verkaufs der Enviro-Gruppe von 2.596 auf 2.227.

Vorwärtsstrategie zeigt deutliche Erfolge

Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig hatte im Juli 2013 den Vorstandsvorsitz der HSE übernommen und gemeinsam mit ihren beiden Vorstandskollegen Dr. Kristian Kassebohm und Andreas Niedermaier ein Programm zur Kostenoptimierung und der Erschließung von Wachstumspotentialen aufgelegt. Mit der rund 300 Einzelmaßnahmen umfassenden Vorwärtsstrategie will die HSE bis 2017 eine Ergebnisverbesserung von über 90 Millionen Euro erzielen. Bereits durch im ersten Quartal 2014 umgesetzte Maßnahmen kann das operative Ergebnis des HSE-Konzerns im laufenden Geschäftsjahr um rund 11 Millionen Euro angehoben werden. „Um zukunftsfest und profitabel zu sein, müssen wir unsere Kosten senken. Dafür haben wir gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern ein Sparprogramm entwickelt, zu dem alle ihren Beitrag leisten: Vorstand, Führungskräfte und Mitarbeiter“, so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Fortsetzung der Erzeugungsstrategie bei Erneuerbaren Energien

Die Vorstandsvorsitzende der HSE erläuterte bei der Hauptversammlung am heutigen Donnerstag (10.07.2014) auch die Auswirkungen des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes auf die HSE und die neue Erzeugungsstrategie des Unternehmens. „Durch unsere konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und die Erneuerbaren, haben wir uns in den vergangenen Jahren einen Vorsprung erarbeitet, der jetzt voll zum Tragen kommt. Wir sind vor allem bei Windkraftprojekten, der wichtigsten Säule der Energiewende nach dem neuen EEG, in der Lage die volle Wertschöpfungspalette zu leisten: Von der Flächensicherung über die Projektierung bis zum Betrieb bieten wir das gesamte Knowhow an“, so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. Die HSE hat seit 2007 rund 830 Millionen Euro in den Ausbau der Eigenerzeugung mit Erneuerbaren Energien und modernen Gaskraftwerken investiert. In 2014 wird mit dem Offshore-Windpark Global Tech I in der Nordsee, an dem das Unternehmen 24,9 Prozent der Anteile hält, die größte Einzelinvestition abgeschlossen sein. „Für ein Unternehmen unserer Größenordnung ist eine solche Investition eine beeindruckende Leistung. Unsere Investitionen in die Erneuerbaren machen sich mehr und mehr bezahlt und werden in absehbarer Zeit wesentliche Beiträge zur Verbesserung unseres Ergebnisses liefern“, sagte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. Sie kündigte an, mit einer Fortsetzung der Erzeugungsstrategie den Fokus auf Investitionen in Windkraft in der Region Südhessen, in Hessen und in Bayern zu legen. Insgesamt eruiert die HSE derzeit konkret die Umsetzung von zehn Windkraftprojekten. Damit will das Unternehmen insgesamt 1,1 Terrawattstunden Strom mit eigenen Erneuerbare Energien-Anlagen erzeugen. „Mit unserer Erzeugungsstrategie wollen wir bis 2020 in der Lage sein, den kompletten Ökostrombedarf unserer Privatkunden selbst zu produzieren“, erläuterte Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig bei der Hauptversammlung der HSE.

Quelle: HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

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