Tier-Inventur bei den Langschwanzstachelrochen, den Stumpfkrokodilen und dem Pantherchamäleon in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium


1. Februar 2014 - 08:37 | von | Kategorie: Umwelt | Artikel drucken
  Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Zoo Vivarium DarmstadtInsgesamt leben rund 1038 Tiere in 94 Arten in der Aquarien- und Terrarienhalle des Zoo Vivarium. In den Aquarien sind es etwa 769 Tiere in 38 Arten, und in den Terrarien 269 Tiere in 56 Arten. Der Tierbestand in der Aquarien- und Terrarienhalle ist im Vergleich zum Jahr 2013 um rund 330 Individuen angestiegen. Gründe dafür sind das Aufstocken von verschiedenen Fischschwärmen und Nachzuchten bei den Schildkröten, Fischen und Fröschen. Die Anzahl der Tierarten hat sich um sieben auf 94 Arten erhöht. Größe und Gewicht der Tiere verraten den Pflegerinnen und Pflegern, wie es um deren Gesundheit bestellt ist; regelmäßig steht deshalb das Überprüfen mit Zollstock und Waage an, um eine Bestandsaufnahme durchzuführen. In diesem Jahr wird beim Inventur-Termin der Nachwuchs der Stumpfkrokodile gemessen, das Pantherchamäleon wird gewogen und die Zwergstachelrochen müssen sich das Messen unter Wasser gefallen lassen.

Stumpfkrokodile (Osteolaemus tetraspis):
Stumpfkrokodile stammen aus West- und Zentralafrika und gehören mit einer maximalen Körperlänge von einem Meter neunzig zu den kleineren Arten. Sie erreichen ein Gewicht von bis zu 35 Kilogramm. In Aussehen und Ökologie ähneln Stumpfkrokodile den auf dem amerikanischen Kontinent lebenden Kaimanen.
Pantherchamäleon (Furcifer furcifer):
Das Pantherchamäleon stammt aus Madagaskar. Seine Körpergestalt, der Rollschwanz und die deutlich hervortretenden Augen sind unverwechselbare Merkmale, an denen diese urwüchsigen Reptilien erkannt werden. Mit ihrer langen, klebrigen Zunge, die beim Beutefang blitzschnell aus dem Mund herausschießt, fangen sie kleine und selbst mittelgroße Insekten. Pantherchamäleons erreichen eine Länge von bis zu 30 Zentimetern.
Zwerg- oder Langschwanzstachelrochen (Potamotrygon reticulatus):
Zwerg- oder Langschwanzstachelrochen stammen aus dem nördlichen Südamerika (Kolumbien, Venezuela, Surinam) und leben dort in Flüssen. Rochen sind Verwandte der Haie, also Knorpelfische, von denen nur die wenigsten Arten nicht im Meer leben. Stachelrochen haben einen oder zwei giftige Stacheln auf dem Schwanzstiel, mit denen sie sich gegenüber großen Feinden zur Wehr setzen können. Ihre Maximallänge liegt bei etwa 50 Zentimetern. Zwergstachelrochen haben ein sehr schmales Maul und ernähren sich von Kleinkrebsen und Würmern.

Weitere Informationen gibt es auf der Website www.zoo-vivarium.de.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Tags: ,




Kommentar verfassen