TU-Präsident nimmt Stellung zu Hessischen Sparplänen


18. Dezember 2013 - 09:28 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
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TU DarmstadtDer Präsident der TU Darmstadt, Professor Dr. Hans Jürgen Prömel, hat am Dienstag (17.12.13) Stellung genommen zu den von der künftigen Hessischen Landesregierung angekündigten Sparmaßnahmen im Hochschulbereich.

Die Verhandlungspartner der künftigen schwarz-grünen hessischen Landesregierung hatten bekanntgegeben, dass es laut Koalitionsvertrag zu gravierenden Einschnitten in der Hochschulfinanzierung kommen soll. CDU-Generalsekretär Peter Beuth sprach von einer „Streckung“ der Mittel.

Unter anderem sollen die Mittel des Hochschulbau-Investitionsprogramms „HEUREKA“ im laufenden Programm in den Jahren ab 2016 „in einem vertretbarem Maß“ um etwa 20 Prozent gekürzt werden, wie Beuth mitteilte. Insgesamt soll „HEUREKA“ aber um fünf Jahre über das Jahr 2020 hinaus verlängert werden.

Beim Programm LOEWE, der Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, sind ebenfalls Kürzungen vorgesehen. Von 450 Millionen Euro an Investitionen sollen 50 Millionen Euro auf weitere Förderstaffeln nach 2020 verschoben werden.

Für die TU Darmstadt, die von diesen Sparmaßnahmen ebenfalls betroffen ist, nimmt Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel dazu wie folgt Stellung: „Wenn es zu den angekündigten Kürzungen kommt, ist das ein schwerer Rückschlag für die hessischen Universitäten. Der erhebliche Sanierungsstau bei Gebäuden, der für die TU Darmstadt bei geschätzten 300 bis 350 Millionen Euro liegt, würde damit vorerst erhalten bleiben. Kürzungen beim Programm LOEWE wären für die hessischen Hochschulen eine deutliche Schwächung im deutschlandweiten Wettbewerb.“

Quelle: TU Darmstadt

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