James Dyson Award 2013 – Projekt „Xarius“ von Darmstädter Student im Finale


10. Oktober 2013 - 12:52 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
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David Engelhorn Bild: Dyson GmbHDavid Engelhorn, Student der Hochschule Darmstadt im Studiengang Industriedesign, wurde mit seinem Projekt „Xarius“ von einer internationalen Jury aus Dyson Ingenieuren unter die besten 20 Einreichungen des James Dyson Award 2013 gewählt. Damit konnte sich Engelhorns Projekt unter 87 deutschen Einreichungen in die Endrunde des internationalen Designnachwuchspreises durchsetzen. Der gebürtige Heidelberger hat die Chance am 7. November von Sir James Dyson zum Gesamtsieger gewählt zu werden und ein Preisgeld von 34.000 Euro zu gewinnen.

Xarius ist ein portabler Energieerzeuger, der es ermöglicht in Gebieten ohne Strom elektrische Geräte mithilfe von Windkraft zu laden. Seine leichte und kompakte Form machen die Windturbine zu einem perfekten Begleiter auf Rucksacktouren mit wenig Gepäck. Er besteht aus einem ausklappbaren Drei-Flügel-System und einem im Innern liegenden Stromgenerator. Durch das angebrachte Seil mit integrierten Haken, lässt sich Xarius überall problemlos befestigen. Sobald sich das Seil spannt, öffnen sich die Flügel, die bereits bei geringen Windgeschwindigkeiten rotieren. Der im Innern liegende Akku wird mithilfe der erzeugten Windkraft geladen und dient damit als Stromquelle für das Aufladen elektrischer Geräte. Der Ladestatus kann anhand einer LED Leuchte kontrolliert werden.

David Engelhorn hat sich bei seiner Entwicklung von der Bionik inspirieren lassen. Er machte sich das Verhalten von Bienen zunutze, die bei Kälte im Bienenstock eine Traube bilden, um sich gegenseitig zu wärmen. Um die Wärme im Kern zu erhalten zittert die äußere Bienenschicht kontinuierlich mit ihren Muskeln und Flügeln. Die Umwandlung von Bewegung in Energie begleitete ihn im gesamten Entwurfsprozess und resultierte in einer dreiflügeligen Windturbine, die Energie in ihrem Innern speichern kann.

Die Dyson Ingenieure über das Projekt Xarius: „Es gibt immer noch eine Menge Potenzial im Bereich der erneuerbaren Energien. Dass sich David von der Bionik inspirieren ließ, hat ihm ermöglicht, aus seinem Design so viel Energie wie möglich heraus zu holen.“

Alle internationalen Top 20-Einreichungen Online unter: http://www.jamesdysonaward.org/Projects/projects.aspx.

Weltweit wurden über 650 Projekte aus 18 Ländern eingereicht. Partner des James Dyson Award 2013 in Deutschland sind der Verband Deutscher Industriedesigner (VDID), der Rat für Formgebung und der British Council, die britische Kulturvertretung in Deutschland. Ausgeschrieben wird der James Dyson Award von der James Dyson Foundation, eine von James Dyson gegründete Stiftung, die weltweit eng mit Schulen und Universitäten zusammenarbeitet.

Weitere Informationen unter: www.jamesdysonaward.org

Quelle & Bild:: Dyson GmbH

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