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LED-Umstellung der Straßenbeleuchtung – Rund 450 LED-Leuchten werden bis Jahresende zusätzlich in Betrieb sein


14. Mai 2013 - 07:23 | von | Kategorie: Umwelt, Verkehr | Artikel drucken
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LED EverlightIm Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt es rund 15.100 Straßenleuchten. Da sie eine Lebensdauer von 30 bis 35 Jahren haben, müssen jährlich rund 500 Leuchten gegen neue ausgetauscht werden. Diese Arbeiten werden im Rahmen des Erneuerungsprogramms „Neu für Alt“ durchgeführt und erfolgt in enger Abstimmung zwischen HSE und dem Straßenverkehrs- und Tiefbauamt. Bedingt durch das Verbot der Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, von denen in Darmstadt noch rund 3.000 Stück in Betrieb sind, müssen Leuchten dieses Typs vorgezogen ausgetauscht werden.

Bis ins Jahr 2012 war es auch aus Kostengründen noch nicht sinnvoll, grundsätzlich auf Leuchten mit LED-Technik umzuschwenken. Durch die Erhöhung der Strompreise, insbesondere ausgelöst durch die Forderungen der Regulierungsbehörde zu den Konzessionsabgaben im Niederspannungsnetz, welche künftig auch für die Straßenbeleuchtung gelten müssen, aber auch durch die Erhöhungen nach dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) und den sinkenden Preisen für LED-Leuchten, haben sich die Faktoren zu Gunsten der LED-Leuchten allerdings verschoben. „Für Darmstadt bedeutet dies, dass wir ab diesem Jahr wo immer möglich und sinnvoll nur noch LED-Leuchten einsetzen werden. Bis Ende 2013 werden rund 450 LED-Leuchten im Rahmen verschiedenster Projekte gemeinsam mit der HSE, zum Teil mit der TU-Darmstadt und verschiedenen Leuchten-Herstellern in Betrieb sein. Zielsetzung bei allen Projekten ist das Gewinnen von Langzeit-Erfahrungen mit diesem neuen Leuchtmittel und der Ermittlung der tatsächlichen Lebensdauer der LED-Leuchten“, erläutert die zuständige Dezernentin, Stadträtin Brigitte Lindscheid.

Gegenwärtig sind verschiedene Projekte mit LED-Leuchten geplant, in Umsetzung oder bereits im Einsatz. Anlagen mit Pilotcharakter sind in der Grillparzerstraße (Teststrecke der TU-Darmstadt mit bis zu 20 Leuchten), im Tulpenweg (3 Leuchten), im Habichweg (6 Leuchten), in der Landgraf-Georg-Straße (18 Leuchten), in der Heinestraße (Fußweg zum Donnersbergring, 2 Leuchten), in der Winkelschneise (3 Leuchten) und Am Alten Friedhof (4 Leuchten) bereits vorhanden. Auch während der Planungen zur Sanierung der Fußgängerunterführung wurde die vorhandene Beleuchtungsanlage überprüft und auf LED-Leuchten umgebaut

Einige Projekte werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert und derzeit umgerüstet. Dazu gehören die Würzburger Straße, Im Hilsbruch, Lenauweg, Auf der Hardt, Kornweg und der Wedekindweg / Eifelring.

Auch die Umrüstung der „Altanlage“ Rheinstraße mit insgesamt 232 Leuchten ist geplant. Der Einsatz der LED-Leuchten wird die Sicherheit des Wartungspersonals und vor allem auch der Verkehrsteilnehmer erhöhen.

„Modernisierungsmaßnahmen in der Straßenbeleuchtung werden schon seit vielen Jahrzehnten kontinuierlich durchgeführt. Leuchten, die einen leistungsreduzierten Betrieb zulassen, werden seit rund 20 Jahren im Stadtgebiet eingesetzt. Durch den Einsatz der neuen LED-Technik wird Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung deutlich reduziert und damit der CO2-Ausstoß vermindert, eine Senkung des Aufwandes ist aber durch die Mehrkosten bei der Unterhaltung eher unwahrscheinlich. Für die Kommunen wird es nach heutigem Wissensstand nicht zu einer signifikanten Senkung ihrer Ausgaben in diesem Bereich kommen“, zieht Brigitte Lindscheid das Fazit.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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