Hobit 2013: Das ist meine Zukunft


7. Dezember 2012 - 08:12 | von | Kategorie: Jugend, Wissenschaft | Artikel drucken
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hobitDie Hochschul- und Berufsinformationstage (hobit) 2013 bieten Schülerinnen und Schülern vom 29. bis 31. Januar eine geballte Ladung Information: An fast 100 Beratungsständen und in 250 Vorträgen erfahren die Gäste im Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrum „darmstadtium“ alles Wissenswerte zu den Studien-, Ausbildungs- und Berufseinstiegsmöglichkeiten in der Region.

„Die hobit 2013 soll nach der letztjährigen Rekordzahl von 17.500 Besuchern in der 17. Auflage nicht mehr größer werden, sondern noch nützlicher für die Schülerinnen und Schüler. Schließlich stehen sie vor einer Entscheidung, die ihr weiteres Leben maßgeblich beeinflussen wird. Wir bieten in diesem Jahr daher noch mehr Informationen im Web an und haben unser erfolgreiches Online-Tool „myhobit“ so weiterentwickelt, dass es nun sogar hilft, die Besucherströme besser zu lenken“, sagt Prof. Bernhard Meyer (Projektleitung).

Auf der Website www.hobit.de finden Interessierte ab diesem Jahr erstmals Video-Aufzeichnungen von hobit-Vorträgen der vergangenen Jahre. Aktuell umfasst das Video-Archiv über 40 Vorträge von „Angewandte Mathematik“ bis „Wirtschaftsinformatik“, langfristig werden die hobit-Organisatoren die Vorträge zu allen Themen auf Video dokumentieren und im Web rund um die Uhr zugänglich machen. Zudem wurde das im vergangenen Jahr erfolgreich gestartete Online-Tool „myhobit“ verbessert: Die Besucher können weiterhin aus den angebotenen Vorträgen und Ständen ein persönliches Besuchsprogramm zusammenstellen und ausdrucken oder per Mail verschicken. Darüber hinaus registriert die Software mittlerweile auch, welche Veranstaltungen vermutlich überfüllt sein werden – Schülerinnen und Schüler, die eine solche Veranstaltung anklicken, erhalten einen entsprechenden Hinweis und werden auf Alternativen hingewiesen. Bis zum Start der hobit entsteht außerdem eine mobile hobit-Website, damit das Angebot auch auf dem Smartphone bequem abrufbar ist.

Die hobit 2013 wird erneut an allen drei Tagen bereits um acht Uhr beginnen, Schluss ist um 17 Uhr. Besonders nachgefragte Vorträge werden mehrfach angeboten, zum Beispiel Maschinenbau (TU Darmstadt, 3x), Betriebswirtschaftslehre (Hochschule Darmstadt, 3x) oder Soziale Arbeit (Evangeli-sche Hochschule Darmstadt, 3x).

Die hobit wird seit 1997 jährlich ausgerichtet und wendet sich an Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und der Region von Mainz bis Aschaffenburg und von Frankfurt bis Heidelberg. Veranstalter sind die Evangelische Hochschule Darmstadt, die Hochschule Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Prof. Dr. Katja Lenz, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und studentische Angelegenheiten der Hochschule Darmstadt:
„Es lohnt sich insbesondere für Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen, sich in den kom menden zwei Jahren über das Studienangebot der h_da auf dem Laufenden zu halten. Wir planen gerade viele neue Angebote, wie beispielsweise im Bereich Digitaler Medien oder den Studiengang Wirtschaftspsychologie. Daneben soll es auch technische Studiengänge geben, die mit ihrem höheren Anteil an Querschnitts- und Überblickswissen gerade auch den bekannten Interessen junger Frauen entgegenkommen. Wer sich jetzt für ein Studium an der h_da entscheidet, wird von den weiter verbesserten Lernbedin gungen profitieren. So investieren wir beispielsweise gerade in neue Lernräume für Studierende, die die freie Team- und Projektarbeit fördern werden. Gerade Studierende im ersten Semester finden hier schnellen Anschluss.“

Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski, Präsidentin der Evangelischen Hochschule Darmstadt:
„Der Bedarf und die Anforderungen in Berufen des Sozial- und Gesundheitswesens differenzieren sich weiter. Sie eröffnen Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge vielfältige berufliche Entwicklungsperspektiven sowohl im Umgang mit Menschen aller Altersstufen als auch in der Gestaltung von Institutionen und durch Forschung und eine lebenslange Entwicklungsperspektive. Die EHD vermittelt hierfür in ihren grundständigen wie Weiterbildungs-Studiengängen ein gutes Fundament.“

Gerhard Schmitt, Leiter des Dezernats Studierendenservice und Hochschulrecht der TU Darmstadt:
„Die Wahl des Studienfachs ist eine wichtige Entscheidung, die wir mit persönlichen Gesprächen, Vorträgen und Informationen im Rahmen der hobit unterstützen. Auf der hobit können die Schülerinnen und Schüler die gesamte Bandbreite der Inhalte der wissenschaftlichen Ausbildung und Bildung in den verschiedenen Studiengängen der TU Darmstadt kennen lernen. Der Entscheidungsprozess der Wahl des Studienfachs wird damit erleichtert und führt nach unserer Erfahrung zu mehr Identifikation mit der gewählten Disziplin, was eine sehr gute Basis für ein erfolgreiches Studium bildet.“

Birgit Förster, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Darmstadt:
„Endlich Abi! – Die erste große berufliche Lebensentscheidung steht an. Viele Fragen tun sich auf: Was will ich studieren, welchen Beruf möchte ich ergreifen, wie und wo möchte ich einmal leben? Vielleicht auch für die Zukunft: Wie kann ich einmal Studium und Beruf mit einer Familie vereinbaren? Südhessen und gerade auch Darmstadt hat viele attraktive Hochschulen mit vielfältigen Studienangeboten und viele attraktive Unternehmen zu bieten. Informieren Sie sich auf der hobit über Studiengänge, Zulassungsvoraussetzungen, Praktika und berufliche Perspektiven. Ich freue mich, wenn Sie diese Chance für sich nutzen, mit Vertreterinnen und Vertretern der Berufsberatung, der Hochschulen und der regional ansässigen Firmen zu sprechen. Besuchen Sie außerdem interessante Vorträge und nehmen Sie die Beratungsangebote auf der Messe wahr.“

Reinhold Stämmler, Pressesprecher der Unternehmerverbände Südhessen:
„Die hobit bringt Schüler mit Betrieben und Hochschulen zusammen und hilft ihnen, ihre beruflichen Vorstellungen rechtzeitig mit den Anforderungen ihrer zukünftigen Arbeitgeber abzugleichen. Das trägt dazu bei, die hohen Abbrecherquoten in Studium und Beruf zu reduzieren und belastende Warteschleifen zu vermeiden. Eine Technologieregion wie Südhessen braucht qualifizierte und motivierte Fachkräfte. Wir hoffen, dass viele junge Menschen die hobit als Chance begreifen, über den Tellerrand traditioneller Berufsvorstellungen hinauszublicken und sich mit spannenden Ausbildungsberufen und zukunftsweisenden dualen Studiengängen auseinanderzusetzen. Schon heute bietet ihnen die Industrie ein attraktives Arbeitsumfeld – einschließlich guter Einkommens- und Karriereperspektive, flexibler Arbeitszeitmodelle und nachgefragter Regelungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“

Quelle: TU Darmstadt

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