4. Darmstädter Seniorentage stehen unter dem Motto: „Aktiv altern vor Ort“


29. August 2012 - 06:28 | von | Kategorie: Veranstaltung | Artikel drucken
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darmstadtium - Foto: darmstadtium / feedback werbeagenturAm Samstag, 1. September 2012, finden die 4. Darmstädter Seniorentage im Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium mit einem umfassenden Informations- und Mitmachangebot um 10 Uhr ihren Auftakt. Unter dem Motto „Aktiv altern vor Ort“ können sich ältere Menschen und deren Angehörige bis 17 Uhr über Möglichkeiten der aktiven Gestaltung ihres Alltags in Darmstadt informieren. Aber auch jüngere Menschen können sich mit Blick auf die eigene Zukunft oder auf ihre Angehörigen über viele Aspekte des Lebens und Wohnens im Alter kundig machen.

Die große Resonanz der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass der Darmstädter Seniorentag Antworten gibt auf einen hohen Informationsbedarf. Das Programm hält neben Vorträgen von naturheilkundlichen Behandlungsmethoden über Reisen bis hin zur Hospizbegleitung und Bewegungsangeboten an etwa 90 Ständen viel Neues bereit. Das Senioren-Magazin MEZZO ermöglicht ein Gewinnspiel mit 70 mal 2 Eintrittskarten für das Theater TAP. Die Modenschau stattet diesmal das Modehaus Henschel und Ropertz aus. Der Kommunale Präventionsrat wird mit dem Thema „Sucht im Alter“ präsent sein; Polizei und Staatstheater werden sich erstmalig vorstellen. Das Elektroauto „Twizy“ lädt zur Probefahrt, kostenlos können Segways und Elektroräder getestet werden. Zahlreiche städtische Ämter, darunter das Amt für Soziales und Prävention, das Interkulturelle Büro und die Volkshochschule geben einen Überblick über die kommunalen Dienstleistungen. Antworten erhalten Besucher ebenfalls zu den Themen Pflege, finanzielle und psychosoziale Hilfen im Alter, Wohnformen und Wohnraumanpassung.

Der Seniorenrat Darmstadt e. V. organisiert die Seniorentage und richtet sie in Kooperation mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Fachkonferenz Altenhilfe aus. „Wir greifen bewusst in diesem Jahr das „Europäische Jahr des aktiven Alterns“ auf“, erläutert Darmstadts Sozialdezernentin Barbara Akdeniz. „Gerade ältere Menschen sind zunehmend aktiver und engagieren sich auch bürgerschaftlich in Vereinen und Organisationen oder in ihrem Stadtteil.“

„Der Seniorentag bietet einen sehr guten und überaus informativen Überblick über das vielfältige Angebot an Dienstleistungen, Beratungsmöglichkeiten und technischen Hilfen für älter werdende Menschen in Darmstadt“, erläutert Jürgen Frohnert, der Vorsitzende der Fachkonferenz Altenhilfe.

„Ihre Meinung interessiert uns“, so die Vorsitzende des Seniorenrats und Landtagsabgeordnete Irmgard Klaff-Isselmann. „Deshalb bitten wir die Besucherinnen und Besucher sich an einer Umfrage zur Lebensqualität in ihrem Stadtteil zu beteiligen. Wenn wir darüber hinaus Menschen ermuntern könnten, sich im Stadtteil zu engagieren, um diesen altersgerecht zu gestalten, wären wir sehr erfreut.“ Die Auswertung der Umfrage erfolgt durch die Altenhilfeplanung der Wissenschaftsstadt Darmstadt und fließt in die künftigen sozialraumorientierten Planungsprozesse ein.

Der Eintritt am Samstag, 1. September im Darmstadtium ist frei. Bis zum 30. November gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen im Rahmen der 4. Darmstädter Seniorentage – das genaue Programm gibt es unter www.seniorenrat-darmstadt.de.

Detaillierte Informationen zu den Seniorentagen 2012 gibt es im Programmheft, das im Bürgerinformationszentrum am Luisenplatz und an vielen anderen Orten in der Stadt ausliegt.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Ein Kommentar
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  1. Schön dass es solche Veranstaltungen für Senioren gibt. Aber auch hier wird durch das Hintertürchen
    für das Engagement als Ehrenamtliche/r geworben. Ich selbst habe mich mein Leben lang in Vereinen
    ehrenamtlich engagiert. Habe jetzt, als ich mit 65 in Rente musste alle Ehrenämter aufgegeben, weil ich es mir als Rentner nicht mehr leisten kann. Ich weis dass da Potential verloren geht. Ich bin Exp. / Berater im Bereich Sozial-, Arbeits-und Schwerbehindertenrecht mit über 30jähriger Berufserfahrung, aber wenn ich sehe wie öffentliche Gelder verschwendet werden, sehe ich es nicht ein, einen Teil meiner Rente für ein Ehrenamt und Fahrten mit Bus oder Kfz, für Telefongespräche etc. zu opfern.
    Ich habe versucht meine Dienste sozialen Einrichtungen stundenweise, z. B. per 400.- € -Job, anzubieten –
    Fehlanzeige – zum Teil kamen nicht mal Bestätigungen über den Eingang meiner Bewerbung, von einem
    Teil der Angeschriebenen habe ich bis dato, nach 6 Monaten noch nicht einmal eine Absage erhalten.
    Entweder hält man Senioren, die noch arbeiten, bzw. sich engagieren wollen für Spinner, oder will / kann man auf die Lebenserfahrung oder Qualifikation eines reifen Menschen verzichten ?
    Ich erhoffe mir von den Seniorentagen weitere Kontakte, bzw. auch Gespräche mit kompetenten Gesprächspartnern, die Engagement zu schätzen wissen und mir weiterhelfen können.

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