Hobit 2012: Mehr informationen als je zuvor


18. Dezember 2011 - 07:54 | von | Kategorie: Jugend, Wirtschaft | Artikel drucken
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hobitDie hobit wächst weiter: Mit knapp 240 Vorträgen und rund 100 Beratungsständen ist das Informationsangebot auf den 16. Hochschul- und Berufsinformationstagen vom 24. bis 26. Januar 2012 so groß wie nie zuvor. An drei Tagen erfahren Schülerinnen und Schüler im Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrum „darmstadtium“ alles Wissenswerte zu den Studien-, Ausbildungs- und Berufseinstiegsmöglichkeiten in der Region.

Das große Informationsangebot der hobit 2012 trifft sich mit der höheren Zahl an Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen: „Mit dem ersten G8-Abiturjahrgang stehen 2012 nicht nur mehr, sondern auch jüngere Abiturienten vor Fragen, die ihr weiteres Leben maßgeblich beeinflussen werden. Auf der hobit wollen die Veranstalter möglichst viele dieser Fragen beantworten“, sagt Projektleiter Prof. Bernhard Meyer.

Erstmals haben die Besucher in diesem Jahr die Möglichkeit, sich im Internet unter www.hobit.de vorab ein individuelles Besuchsprogramm zusammenzustellen. Dazu können die gewählten Vorträge und Infostände mit einem Klick zum persönlichen Besuchsprogramm „myhobit“ hinzugefügt werden. Das fertige Programm können sich die Besucher dann entweder per Mail schicken lassen oder direkt ausdrucken und zur hobit mitbringen. Außerdem weist „myhobit“ automatisch darauf hin, wenn sich zwei gewählte Programmpunkte überschneiden. So ist stets gewährleistet, dass der Ausdruck oder die E-Mail von „myhobit“ einen zeitlich stimmigen Tagesablauf enthält.

Die hobit wird erneut an allen drei Tagen bereits um acht Uhr beginnen, Schluss ist um 17 Uhr. Besonders nachgefragte Vorträge werden doppelt oder sogar dreifach angeboten, zum Beispiel Maschinenbau (TU Darmstadt), Betriebswirtschaftslehre (Hochschule Darmstadt) oder Soziale Arbeit (Evangelische Hochschule Darmstadt). Deutlich stärker als in den vergangenen Jahren werden die Freiwilligendienste vertreten sein, die nach der Aussetzung von Wehr- und Zivildienst über die Angebote des Bundesfreiwilligendienstes informieren.

Die hobit wird seit 1997 jährlich ausgerichtet und wendet sich an Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und der Region von Mainz bis Aschaffenburg und von Frankfurt bis Heidelberg. Veranstalter sind die Evangelische Hochschule Darmstadt, die Hochschule Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Prof. Dr. Katja Lenz, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und studentische Angelegenheiten der Hochschule Darmstadt:
„Wer an der Hochschule Darmstadt beginnt, wird jetzt noch besser in sein Studium hineingeleitet. In den ersten Semestern wird eine Vielzahl von Tutorinnen und Tutoren eingesetzt, um durch Vorkurse und Begleitveranstaltungen in oder zu den Lehrveranstaltungen den Studieneinstieg zu erleichtern. Im Sommer wurde ein Trainerpool aufgebaut, der die Tutorinnen und Tutoren für die Arbeit mit Studierenden schult. Unser Angebot bedeutet Lernen in kleinen, professionell angeleiteten Gruppen und hilft den Erstsemesterstudierenden niedrigschwellig und verständnisvoll Antwort auf „dumme“ Fragen zu finden, die sie an einen Professor nicht richten wollen.“

 Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski, Präsidentin der Evangelischen Hochschule Darmstadt:
„Der Bedarf und die Anforderungen in Berufen des Sozial- und Gesundheitswesens differenzieren sich weiter. Sie eröffnen Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge vielfältige berufliche Entwicklungsperspektiven sowohl im Umgang mit Menschen aller Altersstufen als auch in der Gestaltung von Institutionen und durch Forschung und eine lebenslange Entwicklungsperspektive.“

Gerhard Schmitt, Leiter des Dezernats Studierendenservice und Hochschulrecht der TU Darmstadt:
„Die Wahl des Studienfachs ist eine ebenso schwere wie schwerwiegende Entscheidung im Leben vieler junger Menschen, die wir mit persönlichen Gesprächen, Vorträgen und Informationen im Rahmen der hobit unterstützen wollen. Auf der hobit erhalten die Schülerinnen und Schüler der Region Informationen aus erster Hand und einen lebhaften Eindruck der verschiedenen Studiengänge an der TU Darmstadt. So können sie eine begründete und belastbare Wahl treffen, die die beste Basis für ein erfolgreiches Studium ist.“

Birgit Förster, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Darmstadt:
„Was soll ich studieren? Wo kann ich studieren? Wie finde ich einen Studienplatz? Die Hochschulmesse unterstützt junge Menschen dabei, die passenden Antworten auf diese und viele andere Fragen zu finden. Arbeitgeber der Region stellen sich vor und ein attraktives Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen zu Studienorientierung, Studienfinanzierung und zum Arbeitsmarkt für Akademiker rundet die Messe ab. Der Strukturwandel in der Arbeitswelt ist gekennzeichnet von einem fortschreitenden Trend zur Höherqualifizierung. Davon profitieren nicht nur Fachkräfte mit Berufsabschluss, sondern vor allem Akademiker. Am Messestand des Teams Akademische Berufe / Berufsberatung für Abiturienten der Agentur für Arbeit Darmstadt haben Sie Gelegenheit, mit Berufsberatern/innen Ihre Fragen zur Studien- und Berufswahl zu besprechen. Nutzen Sie auch dieses Angebot auf der hobit!“

Reinhold Stämmler, Pressesprecher der Unternehmerverbände Südhessen:
„Für die südhessischen Unternehmen sind Berufsinformationsmessen wie die hobit von großer Bedeutung. Insbesondere deswegen, weil hier der Nachwuchs nicht nur für Studium, sondern auch für kooperative und duale Studiengänge sowie zukunftsweisende Ausbildungsberufe begeistert werden kann. Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs kann die Notwendigkeit einer durchlässigen Bildungsqualifizierung nicht genügend betont werden. Wir freuen uns deswegen ganz besonders, im ‚Forum der Wirtschaft’ diesmal mit 24 Unternehmen auf der hobit präsent zu sein. Hier haben die suchenden Schüler die Möglichkeit, weitere erfahrungsgestützte Informationen im Gespräch mit Ausbildungs- und Personalexperten sammeln zu können – möglicherweise auch schon ein erster Kontakt zu einem künftigen Arbeitgeber.“

Quelle: TU Darmstadt

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