Fünf Schulstunden Sport für die ersten drei Jahrgangsstufen – Heinrich-Hoffmann-Schule führt EU-Projekt „Healthy Children in Sound Communities“ in Eigenregie fort und erhält das Zertifikat „Bewegung und Wahrnehmung“


5. Dezember 2011 - 11:24 | von | Kategorie: Jugend | Artikel drucken
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Es ist eine gute Nachricht, dass die Heinrich-Hoffmann-Schule das Projekt auch in diesem Schuljahr ohne die EU-Förderung weiterführen kann. Gerade durch die Innenstadtlage der Grundschule ist das Bewegungsangebot der Kinder eingeschränkt. Sportvereine sind auch nicht in Fußnähe. Die Heinrich-Hoffmann-Schule ist mit diesem Programm die einzige Grundschule in Darmstadt, die jetzt in diesem Schuljahr sogar für ihre ersten drei Jahrgänge jeweils fünf Stunden Sport in der Woche anbietet. Bewegung und Sport sind wichtig und das besonders für Kinder. Zahlreiche Studien zum Bewegungsverhalten von Kindern belegen, dass regelmäßiger Sport nicht nur der körperlichen Fitness dient, sondern Auswirkungen auf schulische Leistungen insgesamt hat. Ich bin den Sportvereinen, dem Hauptsponsor BKK-Darmstadt und der Direktorin Margarete Rotter für ihren Einsatz für die Kinder sehr dankbar“, sagte Schuldezernent, Bürgermeister Rafael Reißer am Montag (05.12.11).

Am Montag (05.12.11) hat die Heinrich-Hoffmann-Schule während einer kleinen Feierstunde das Teilzertifikat „Bewegung und Wahrnehmung“ im Rahmen des Projektes „Gesunde Schule“ beim Hessischen Kultusministerium überreicht bekommen. Die Auszeichnung übergab Peter Tippe, Schulamtsdezernent beim Staatlichen Schulamt. Auch dies ist eine Anerkennung des Engagements der Schule im Bereich Gesundheit, Bewegung und Sport.

Ein Jahr lang hat die Heinrich-Hoffmann-Schule an dem EU-Projekt „Healthy Children in Sound Communities“ (HCSC) teilgenommen. Zunächst nahmen die ersten Klassen an der Gesundheitserziehung mit den Schwerpunkten Bewegung, Ernährung, Freizeit und Medien teil. Die Erstklässler erhielten wöchentlich insgesamt fünf Sportstunden, drei durch die Schule und zwei durch Kooperationen mit Sportvereinen: dies waren Budo-Do-Tameshi Darmstadt e.V., ASC Darmstadt e.V. und Sport und Kulturverein Rot-Weiß Darmstadt e.V. mit den Sportarten Kickboxen, Leichtathletik und Turnen. Die zusätzlichen Sportstunden haben die Sportvereine im Rahmen des Schulvormittags an der Schule vor oder im Anschluss an den Unterricht angeboten. Nach den Herbstferien konnten dann auch die Zweitklässler der Heinrich-Hoffmann-Schule an dem Projekt teilhaben. Dank der großzügigen Unterstützung der BKK-Darmstadt kann dieses Projekt in diesem Schuljahr mit den Beteiligten fortgesetzt und sogar auf die dritten Klassen ausgeweitet werden. Ziel ist es, das Projekt mindestens vier Jahre lang laufen zu lassen.

„Sport und Gesundheit zu verbinden, gehört zu den wichtigsten Zielen unserer städtischen Sportentwicklungsplanung. Wir sind daher sehr an positiven Entwicklungen interessiert, die uns und vor allem unsere Kinder im Erreichen dieser Ziele unterstützen. Das Projekt setzt in mehrfacher Hinsicht Handlungsempfehlungen aus der Darmstädter Sportentwicklungsstudie um und passt hervorragend in unser Programm „Gesundes Darmstadt“ im „Gesunde Städte-Netzwerk“. Ich wünsche mir, dass das Projekt Modellcharakter hat und Nachahmer findet“, erläuterte Rafael Reißer weiter.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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