Zwischennutzung der Kasernenflächen als Wohnraum für Studierende: BIMA stimmt einem Gesprächstermin zur Nutzung der südlichen Lincoln-Siedlung mit Baudezernentin Brigitte Lindscheid noch im Dezember zu


24. November 2011 - 12:59 | von | Kategorie: Lokal | Artikel drucken
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Aufgrund der angespannten Wohnraumsituation insbesondere für Studierende in Darmstadt hatte Stadträtin Brigitte Lindscheid vor wenigen Tagen die Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BIMA) als Eigentümerin der Konversionsflächen in Darmstadt gebeten, mit ihr über die Voraussetzungen einer zügigen Bereitstellung ehemals militärisch genutzter Gebäude für studentisches Wohnen direkt zu sprechen. Die BIMA hat sich nun am Mittwoch (23.11.11) zu Gesprächen über eine Zwischennutzung der Lincolnsiedlung noch im Dezember bereit erklärt, um den Vorschlag der Stadt zu diskutieren, dieses Areal für studentisches Wohnen zu nutzen.

„Der Magistrat unterstützt die befristete Zwischennutzung eines Teils von Lincoln-Süd für studentisches Wohnen. Die Stadt Darmstadt ist jedoch weder Eigentümerin der Flächen, noch kann sie als Zwischenvermieter der Gebäude aktiv werden. Einer möglichen Zwischennutzung von bestehenden Kasernengebäuden geht zunächst eine Beurteilung der städtebaulichen Ausgangslage voraus. Diese Prüfung hat ergeben, dass der südliche Teil der Lincolnsiedlung die planungsrechtlichen und städtebaulichen Voraussetzungen für eine Zwischennutzung erfüllen könnte. Die Gebäude liegen überdies in unmittelbarer Näher der Straßenbahnhaltestelle an der Heidelberger Landstraße und sind damit mit dem öffentlichen Nahverkehr optimal erschlossen. Eine Zwischennutzung des südlichen Teils der Lincolnsiedlung würde der künftigen Entwicklung der Konversionsflächen nicht entgegenstehen, da diese Gebäude ohnehin erhalten werden sollen. Damit stünden diese Wohnmöglichkeiten Studierenden auch längerfristig zur Verfügung,“ erläutert Baudezernentin Brigitte Lindscheid den Vorschlag der Stadt. Sie hoffe, so Lindscheid, dass die BIMA diesem Lösungsvorschlag folge und damit kurzfristig Wohnraum für rund 250 Studierende geschaffen werden kann.

Brigitte Lindscheid weiter: „Die Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten hatte dem Darmstädter Studentenwerk in der Vergangenheit Mietangebote gemacht. Diese waren aufgrund der sehr kurzen Laufzeiten von nur zwei Jahren für die vorgesehenen Mietverträge und der ebenfalls sehr kurzen Kündigungsfristen von nur drei Monaten aus Sicht des Studentenwerks unattraktiv, da vor einer Zwischennutzung eine Reihe von Investitionen, insbesondere in die Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht und der bauordnungsrechtlichen Sicherheitsbestimmungen für Wohnheime gemacht werden müssen. Diese Probleme würden bei einer Entscheidung der BIMA für studentisches Wohnen in Lincoln-Süd entfallen“.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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