Mit dem Rad bequemer Parken in der Elisabethenstraße: Einzelhändler finanzieren neue Fahrradständer


2. September 2011 - 13:03 | von | Kategorie: Verkehr | Artikel drucken
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Ab sofort stehen für Radfahrer zusätzliche Radabstellgelegenheiten in der Elisabethenstraße zur Verfügung. Verkehrsdezernentin Brigitte Lindscheid und die Initiatoren der Aktion und Vertreter der Kampagne „Ich-kauf-per-Rad“ nahmen gemeinsam am Freitag (02.09.11) die Anlagen in Betrieb.

Ausgangspunkt für die jetzt erfolgte Einrichtung zusätzlicher Fahrradabstellgelegenheiten vor den Geschäften war ein Kontakt zwischen den drei beteiligten Einzelhändlern vom Weltladen, dem Computer-Fachgeschäft City-PC und dem Reisebüro TOMS-Flugreisen in der Elisabethenstraße mit den Initiatoren der Kampagne „Ich-kauf-per-Rad“ im vergangenen Jahr. „Viele unserer Kunden kommen mit dem Fahrrad. Platz um das Fahrrad richtig abzustellen, war bisher nicht vorhanden. Das hat immer wieder zu Kritik geführt“, berichtet Norbert Schneeweis vom Weltladen. Eine Beobachtung, die auch Carla Schäfer von TOMS Flugreisen teilt: „Das Feedback unserer radelnden Kundschaft auch im Rahmen von Ich-kauf-per-Rad hat den Ausschlag gegeben, uns über Verbesserungsmöglichkeiten Gedanken zu machen.“

Die jetzt realisierte Lösung wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Initiatoren der Aktion „Ich-kauf-per-Rad“ und der Stadtverwaltung entwickelt. Dass für die neuen Abstellgelegenheiten drei PKW-Stellplätze entfallen, sehen die Einzelhändler gelassen. „Das Parkplatzangebot für Autos ist groß genug – für Fahrradfahrer gab es dagegen bisher faktisch kein Angebot. Nun können dort, wo vorher ein Auto stand bis zu sechs Fahrräder parken. Damit sind wird für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen gut erreichbar“, erläutert Sebastian Braun von City-PC.

Verkehrsdezernentin Brigitte Lindscheid begrüßt die Initiative der Einzelhändler: „Dass Einzelhändler selbst den Wegfall eines PKW-Stellplatz vor der Tür zugunsten von Radabstellgelegenheiten vorschlagen und dafür auch Geld in die Hand nehmen, ist zu begrüßen. Ein Modell, das Schule machen darf, gerade auch, um die Innenstadt für Radfahrer attraktiver zu machen. Speziell in gewachsenen Quartieren bestehen an Wohn- wie an Geschäftsgebäuden häufig keine ausreichenden Möglichkeiten, auf eigenem Grundstück Abstellplätze für Fahrräder anzubieten. Dass Fahrradständer wie in der Elisabethenstraße im öffentlichen Raum aufgestellt werden, ist auf Wunsch und bei Mitfinanzierung der Anwohner oder Gewerbetreibenden auch an anderen Stellen in der Stadt denkbar.“

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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