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„Mein blaues Cello“ – Konzert – Film – Gespräch


20. April 2011 - 07:32 | von | Kategorie: Kultur | Artikel drucken
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Mein blaues CelloAm 17. Mai 2011 um 20 Uhr präsentiert der Cellist und Frankfurter „Stadtstreicher“ Frank Wolff live im programmkino rex Auszüge aus seinem Programm. Im Anschluss wird Wolfgang Würkers preisgekrönter Dokumentarfilm „Mein blaues Cello“ (Sonderpreis der Jury beim Hessischen Filmpreis 2010) gezeigt. Anschließend stellen sich Musiker und Regisseur dem Publikum im rexFilmGespräch.

Er ist auf den großen und kleinen Bühnen Frankfurts unterwegs, spielt bei Ausstellungseröffnungen und Jubiläen, bei Hochzeiten und Todesfällen. Mit seinem Cello tanzt Frank Wolff durch Deutschland und manchmal um die halbe Welt. „Ich bin ein Weltmusiker in meinem Gefühl. Ich suche das Weite und komme gerne zurück, um das Erlebte zu verarbeiten und etwas daraus zu machen.“ Frankfurt ist für Frank Wolff die Stadt mit den scharfen Kontrasten, hässlich und schön zugleich. „Vieles, was ich mit dem Cello gefunden oder erfunden habe, wäre vielleicht anderswo so nicht entstanden.“Der Film folgt Frankfurts Stadtstreicher (Petra Roth in ihrer Rede zur Verleihung der Goetheplakette) schließlich in jene Grenzbereiche, in denen Musik aufhört und das Geräusch beginnt. Er zeigt Gegenwart und Vergangenes, erzählt von Leben und Tod. Vor fünf Jahren stirbt Anne Bärenz, Wolffs Partnerin auf der Bühne und im Leben. „Das Cello hat ja nicht nur etwas Sentimentales und Romantisches, sondern auch etwas Melancholisches. Das bin ich auch, nicht nur vom Gefühl und der seelischen Verfassung. Es ist auch ein Teil von meinem Körper.“ („Mein blaues Cello“ Deutschland 2010, Länge: 60 Min., Regie: Wolfgang Würker)

Der „Heimatfilm“ über den weltbekannten Cellisten Frank Wolff ohne Berührungsängste zur U-Musik macht neugierig auf den Menschen, seine Kreativität und sein Werk, zeichnet subtil Höhen und Tiefen eines Künstlerlebens und wie sich der Frankfurter „Stadtstreicher“ durch die Main-Metropole inspirieren lässt. Frank Wolff prägt die Stadt und die Stadt prägt ihn. (Begründung der Jury des Hessischen Filmpreises).

Quelle & Bild: Citydome & programmkino rex

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