Wo der frische Wind der Forschung weht – Hessischer Landeswettbewerb Jugend forscht Ende März bei Merck


23. März 2011 - 07:42 | von | Kategorie: Jugend, Wissenschaft | Artikel drucken
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Jugend ForschtLässt sich aus Mikroalgen umweltfreundlicher Biodiesel gewinnen? Wie können Straßen nachts besser und energieeffizienter beleuchtet werden? Schadet es dem Sozialverhalten von Berberaffen, wenn sie von Zoobesuchern gefüttert werden? Dies sind drei von 29 Projekten, mit denen 66 Nachwuchsforscher beim hessischen Landeswettbewerb Jugend forscht um die ersten Plätze kämpfen. Die 26 Mädchen und 40 Jungen, allesamt Sieger der sechs Regionalwettbewerbe, stellen ihre Forschungsarbeiten am 30. und 31. März 2011 beim Pharma- und Chemieunternehmen Merck in Darmstadt vor. Sie bewerben sich damit für die Teilnahme am Bundeswettbewerb Jugend forscht.

„Merck richtet seit 1982 Jugend-forscht-Wettbewerbe aus und hat bis heute mehr als 1.600 Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, ihre Forschungsergebnisse öffentlich zu präsentieren. Die Projekte zeichnen sich auch diesmal wieder durch profunde Sachkenntnis und große Kreativität aus. Faszinierend ist die Bandbreite der Fragestellungen, mit denen sich die jungen Forscher beschäftigen“, erklärt Barbara Hoffmann, Merck-Patenbeauftragte Jugend forscht. „Bei vielen Projekten spielen die Themen Klima- und Umweltschutz eine wichtige Rolle“, ergänzt die Leiterin des Landeswettbewerbs, Dr. Christiane Gräf. „Die Jugendlichen liefern spannende Ansätze zur Energiegewinnung und -einsparung. Zum Beispiel haben Teilnehmer einen Solar Pond gebaut, also einen mit Salzwasser gefüllten Wärmespeicher, der als Kollektor und Speicher für Sonnenwärme dient. Andere haben untersucht, ob sich die Stadt Hanau wirksam auf Überschwemmungen und Hochwasser vorbereitet hat.“

Die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler will sich vom Forscherdrang der Jugendlichen persönlich ein Bild machen. Während der Preisverleihung am 31. März 2011 wird sie zudem den Sonderpreis des Kultusministeriums für die schöpferisch beste Arbeit sowie den hessischen Schulpreis für besonderes Engagement an eine Schule überreichen.

Die Projekte des Jugend-forscht-Wettbewerbs, der in diesem Jahr unter dem Motto „Bring frischen Wind in die Wissenschaft“ stattfindet, sind in sieben Fachgebiete untergliedert: Diesmal ist die Physik mit sechs Arbeiten am stärksten vertreten. Je fünf Projekte stammen aus Technik und Biologie, je vier Forschungsarbeiten aus den Bereichen Arbeitswelt sowie Geo- und Raumwissenschaften. In Chemie treten die Teilnehmer mit drei und in Mathematik/Informatik mit zwei Projekten an. Unter den Schulen ist der Physikclub der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel Spitzenreiter, dessen Schüler sieben Arbeiten präsentieren. Drei Arbeiten stammen von Darmstädter Schulen; daran beteiligt waren Schüler der Eleonorenschule, der Justus-Liebig-Schule, der Lichtenbergschule und des Ludwig-Georgs-Gymnasiums.

Der Landeswettbewerb ist die letzte Hürde vor der Teilnahme am Bundeswettbewerb Jugend forscht. Die Sieger der jeweiligen Disziplinen dürfen ihre Projekte beim Finale vom 19. bis 22. Mai 2011 in Kiel vorstellen. Doch Lob, Ehre und Anerkennung ist allen Teilnehmern des Landeswettbewerbs gewiss. So werden nicht nur einige attraktive Praktika bei Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten vergeben, auch Sach- und Geldpreise im Wert von über 9.000 Euro, die mehrere Preisstifter ausloben, warten auf die erfolgreichen Teilnehmer. So stiftet Merck im Rahmen der Preisverleihung seit 2008 den Merck-Förderpreis, ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro für ehemalige Jungforscher.

Zum Landeswettbewerb kommen Jungforscher aus folgenden Wohnorten: Ahnatal, Baunatal, Birkenau, Böllstein, Brombachtal, Darmstadt, Dillenburg, Einhausen, Erbach, Erlensee, Ewersbach, Frankenberg, Frankfurt, Friedrichsdorf, Fuldabrück, Fürth, Griesheim, Haiger, Haiger-Langenaubach, Hanau, Hatzfeld, Heppenheim, Kassel, Linsengericht, Malsfeld-Ostheim, Marburg, Michelstadt, Neu-Isenburg, Ober-Ramstadt, Schlüchtern, Seeheim-Jugenheim, Vellmar, Wehrheim und Zierenberg.

Für die Öffentlichkeit sind alle 29 Projekte am 31. März von 13:30 bis 14:45 Uhr in der Sporthalle von Merck, Frankfurter Straße 250, zu besichtigen. Die Sieger werden anschließend in einer Feierstunde um 15 Uhr bekannt gegeben.

Weitere Informationen Landeswettbewerb Jugend forscht gibt es im Internet unter: www.merck.de/jugend-forscht.

Quelle: Merck KGaA

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