Anlaufstelle für Familien – Integrative Kita steht Eltern mit Rat und Tat zur Seite


3. März 2011 - 11:25 | von | Kategorie: Jugend, Soziales | Artikel drucken
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KinderFamilien so früh wie möglich fördern und ihnen in Belastungssituationen mit Rat und Tat zur Seite stehen: diesem Ziel ist die katholische Integrative Kita St. Elisabeth in Darmstadt mit der Teilnahme an dem Projekt „Den Wandel gestalten – Kita als Familienzentrum“ ein großes Stück näher gekommen. Im Laufe des dreijährigen Modellprojekts des Caritasverbands für die Diözese Mainz e.V. hat sich die Einrichtung zu einer Anlaufstelle für Familien weiterentwickelt.

Das liegt auch an den Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangeboten, die die Kita zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern auf die Beine gestellt hat. Jeweils zu Beginn und zu Ende des Projekts waren die Eltern nach ihren Wünschen und Bedarfen befragt worden. „Für uns war das ein wichtiges Instrument, um herauszufinden, was auf Elternseite wirklich gebraucht wird und für die Familien hilfreich ist, sagt Verena Nasemann, Leiterin der Einrichtung. Außer den Eltern waren im Projektverlauf auch der Träger der Kita, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kooperationspartner zu den Entwicklungsmöglichkeiten der Einrichtung befragt worden.

Wo es möglich war, wurden die Anregungen dann auch umgesetzt. So gibt es in der Kita beispielsweise die Einrichtung eines Elterncafés, Vorlesepaten, thematische Elternabende organisiert vom Elternbeirat, das regelmäßige Angebot einer offenen Sprechstunde des Migrationsdienstes, sowie Beratung durch die ALB und der Frühberatungsstelle (alle 3 Caritasverband Darmstadt).

Einige der Angebote wie z.B. das Musik – oder Zirkusprojekt finden dabei in der Einrichtung selbst statt. Ein Vorteil: die Angebote, die vom Förderverein „Sonnenschei“ oder auch von Ehrenamtlichen getragen werden, sind für die Kinder kostenlos. „Uns ist wichtig, dass alle Kinder an dem Angebot teilnehmen können“, sagt Frau Nasemann Leiterin der Kita.

Diözesancaritasdirektor Hans-Jürgen Eberhardt betonte vor Trägervertretern, Kita-Mitarbeitern und Kooperationspartnern, dass sich die Projektteilnehmer viel Zeit genommen haben, um gemeinsam mit Elternvertretern und Kooperationspartnern passgenaue Hilfen für Familien zu entwickeln. „Nicht ein reines ‚Mehr’ an Angeboten ist unser Ziel, sondern, dass wir unsere Angebote auf die Familien hin neu gestalten.“

Bei einem Fachtag, am 10. März im Erbacher Hof in Mainz, werden die Projektteilnehmer – insgesamt 13 katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Mainz – von ihren Erfahrungen auf dem Weg zu einem Familienzentrum berichten. Neben den Herausforderungen auf dem Weg zum Familienzentrum wird es dabei unter anderem um die Rolle des Ehrenamts und der Pfarrgemeinde, um die Mitgestaltung der Eltern und die Vernetzung im Stadtteil gehen.

Quelle: Kita St. Elisabeth

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