hobit in Hochstimmung


20. Januar 2011 - 07:42 | von | Kategorie: Jugend, Wissenschaft | Artikel drucken
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hobit„Euphorie, Baby“ ist das Motto der diesjährigen Hochschul- und Berufsinformationstage (hobit) in Darmstadt. Vom 25. bis 27. Januar 2011 können sich Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und Umgebung hier für ihre Zukunft begeistern: Im Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrum ‚darmstadtium’ erfahren sie an rund 100 Beratungsständen und in über 200 Vorträgen alles Wichtige zu den Studien-, Ausbildungs- und Berufseinstiegsmöglichkeiten in der Region. Die Vielfalt des Angebots hat sich bei der mittlerweile 15. hobit damit noch mal erhöht: „Wir nutzen mit den 100 Ständen das darmstadtium zum ersten Mal bis auf den letzten Raum aus, die Nachfrage aus der Wirtschaft überstieg sogar die Anzahl der verfügbaren Plätze. Die ‚Euphorie’ steht insofern zu recht als Leitmotiv über der hobit 2011“, sagt Projektleiter Prof. Bernhard Meyer von der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt.

Damit die erwarteten 12.000 Besucher genug Zeit haben, sich umfassend zu informieren, wird die hobit erneut an allen drei Tagen bereits um acht Uhr beginnen, Schluss ist um 17 Uhr. Vorträge, die im vergangenen Jahr Publikumsmagneten waren, werden doppelt oder sogar dreifach angeboten, zum Beispiel Maschinenbau (TU Darmstadt), Betriebswirtschaftslehre (Hochschule Darmstadt) oder Soziale Arbeit (Evangelische Fachhochschule).

Die hobit wird seit 1997 jährlich ausgerichtet und wendet sich an Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und der Region von Mainz bis Aschaffenburg und von Frankfurt bis Heidelberg. Veranstalter sind die Evangelische Fachhochschule Darmstadt, die Hochschule Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Prof. Dr. Christoph Motzko, TU-Vizepräsident für Studium und Lehre: „Die hobit ist ein wichtiges Ereignis für die TU Darmstadt, bekommen wir doch die Gelegenheit, Schülerinnen und Schülern aus der Region das spannende Spektrum der hier betriebenen wissenschaftlichen Ausbildung und Bildung zu präsentieren. Interdisziplinarität zwischen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Geistes-Sozialwissenschaften, die Internationalität und Interkulturalität sind nur einige Merkmale davon. Die Wahl des Studienfachs ist eine wichtige Entscheidung im Leben vieler junger Menschen, die wir mit persönlichen Gesprächen, Vorträgen und Informationen im Rahmen der hobit unterstützen wollen. Auf dieser Grundlage können die Schülerinnen und Schüler eine solide und belastbare Wahl treffen. Es ist die Basis für ein erfolgreiches Studium. Die angesprochenen Schülerinnen und Schüler sollten die hobit daher unter keinen Umständen verpassen.“

Prof. Dr. Katja Lenz, h_da-Vizepräsidentin für Studium und Lehre: „Die h_da hat derzeit so viele Studierende wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Deswegen tun wir viel dafür, unsere sehr gute Betreuungsrelation und die kleinen Arbeitsgruppen aufrecht zu halten. Dafür sorgen wir etwa mit zusätzlichen Lehrbeauftragten und vorgezogenen Berufungen von Professorinnen und Professoren. Daneben haben wir auch unser Raummanagement weiter verbessert. Wir verlängern die Seminarzeiten in den Abend hinein und nutzen zudem ab dem nächsten Wintersemester auch die für die Hochhausrenovierung angemieteten Ausweichquartiere für die Lehre weiter. Bei uns bekommt also jeder einen Sitzplatz und beste Betreuung!“

Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski, Präsidentin der Evangelischen Fachhochhochschule Darmstadt: „ Der Bedarf und die Anforderungen in Berufen des Sozial- und Gesundheitswesens steigen und eröffnen Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge vielfältige berufliche Entwicklungsperspektiven sowohl im Umgang mit Menschen aller Altersstufen als auch in der Gestaltung von Institutionen und durch Forschung.“

Birgit Förster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt: „Gerade jetzt nach der Wirtschaftskrise und in der Zeit des erhöhten Fachkräftebedarfes in der Region Südhessen brauchen wir eine geeignete Plattform der Information und der Ideenfindung, um die Wirtschaft erfolgreich zu unterstützen und die Fachkräfte von Morgen zu sichern. Die Qualifikationsentwicklung der Bevölkerung in Verbindung mit dem Strukturwandel und dem demografischen Wandel lässt einen erhöhten Akademikerbedarf erwarten. Die Berufsberatung möchte auch in diesem Jahr wieder jungen Menschen der Region Orientierungshilfen zur sachkundigen Studienwahlentscheidung geben. Die Berater/innen stehen selbstverständlich auf der hobit täglich zur Verfügung.“

Reinhold Stämmler, Bereichsleiter für Bildung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände: „Seit Jahren fördert die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen, um Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Anforderungen in Beruf und Studium hinzuweisen. Die Kooperation bringt Schülern, Azubis und Studenten einen hohen Theorie-Praxis-Bezug und den Unternehmen eine nachhaltige Nachwuchsarbeit für qualifizierte Fachkräfte. Auch stärkt das stetig wachsende und enger werdende Netzwerk den Technologie- und Wissenschaftsstandort Südhessen und die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft.“

Quelle: TU Darmstadt

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