Staatsministerin Kühne-Hörmann eröffnet neue Labore des LOEWE-Zentrums AdRIA – Investition von insgesamt gut elf Millionen Euro – Zentrum erhält Projektmittel von 18 Millionen Euro aus Landesprogramm zu Forschungsförderung


19. Januar 2011 - 07:01 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
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„Die Mitarbeiter des LOEWE-Zentrums AdRIA verfügen nun über eine international herausragende wissenschaftlich-technische Laborinfrastruktur, die erstklassige und wettbewerbsfähige Wissenschaft und Forschung ermöglichen.“ Das hat Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann am Dienstag (18.01.11) bei der Eröffnung der neuen Forschungslabore in Darmstadt gesagt. „Die neuen AdRIA-Labore sind ein wichtiger Schritt zu dem Ziel, am Wissenschaftsstandort Darmstadt ein international führendes Forschungszentrum für Adaptronik zu etablieren.“ Das Land Hessen, der Bund und die Fraunhofer-Gesellschaft haben gemeinsam mehr als elf Millionen Euro in das Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Fraunhofer LBF in Darmstadt-Kranichstein investiert (Ankauf, Umbau und Erstausstattung). Das Gebäude mit rund 2.500 Quadratmetern Hauptnutzfläche auf drei Etagen bietet Platz für etwa 115 Mitarbeiter und für neun Labore.

Das LOEWE-Zentrum AdRIA am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit, dessen Projektpartnern die Technische Universität Darmstadt und die Hochschule Darmstadt sind, erhält aus dem Forschungsförderungsprogramm des Landes Projektmittel in Höhe von fast 18 Millionen Euro. Auf dem Gebiet der Schlüsseltechnologie Adaptronik unterhält das Fraunhofer LBF in Darmstadt – in Kooperation mit den beiden Hochschulen sowie federführend bei wichtigen Adaptronik-Netzwerken – die bundesweit größte Forschungs- und Entwicklungseinheit.

Ministerin Kühne-Hörmann sagte, dass man nun die gebündelte Expertise der Zentrumspartner in der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung unter einem Dach konsequent und erfolgreich weiterentwickeln könne, um den Transfer von Forschungsergebnissen in kommerzielle Anwendungen auszubauen und die Aus- und Weiterbildung zu stärken. Nicht zuletzt sollten nachhaltige und eng vernetzte

Strukturentwicklungen bei den beteiligten Zentrumspartnern erreicht werden, nämlich die Etablierung einer neuen Fraunhofer-Einrichtung für Adaptronik am Standort Darmstadt, eines Forschungsschwerpunkts Adaptronik an der Technischen Universität und eines Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkts Funktionsintegrierter Leichtbau an der Hochschule Darmstadt.

„Das Land Hessen hat ein hohes Interesse an der erfolgreichen Fortentwicklung des LOEWE-Zentrums AdRIA und aller weiteren 23 bisher bewilligten LOEWE-Projekte der ersten beiden Förderlinien“, hob die Ministerin hervor. Die strikt wettbewerblich vergebenen Projekt- und Baumittel des LOEWE-Programms seien gezielte Investitionen, um die Profilbildung hessischer Wissenschaftseinrichtungen weiter zu stärken, ihre Innovationskraft für die Entwicklung der Wirtschaft zu nutzen, und um den Anteil hessischer Einrichtungen an der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern zu steigern. „Dafür stehen allein in dieser Legislaturperiode insgesamt 410 Millionen Euro zur Verfügung“, setzte Kühne-Hörmann hinzu.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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