Ganztagsgrundschulen in Darmstadt: Andersenschule, Georg-August-Zinn-Schule und Schillerschule bieten qualifizierte Nachmittagsbetreuung


28. August 2010 - 10:23 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
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Als erste drei Darmstädter Grundschulen sind die Andersenschule, die Georg-August-Zinn-Schule und die Schillerschule zum Schuljahr 2010/2011 in das Ganztagsprogramm des Landes Hessen gestartet und erhalten zudem eine Förderung aus dem kommunalen Programm „Familienfreundliche Schule/Ganztagsschule“. 

Im Schuljahr 2011/2012 folgt die Aufnahme der Astrid-Lindgren-Schule, der Friedrich-Ebert-Schule, der Heinrich-Heine-Schule und der Käthe-Kollwitz-Schule in das Landesprogramm, im Schuljahr 2012/2013 richtet dann die Wilhelm-Hauff-Schule die Ganztagsbetreuung ein. Diese fünf Grundschulen werden ab dem nächsten Schuljahr 2011/2012 ebenfalls durch das kommunale Förderprogramm auf dem Weg zur Ganztagsschule unterstützt. Bis 2015 sollen alle 18 Darmstädter Grundschulen in das Programm integriert werden.

„Trotz angespannter Haushaltslage verfolgt die Wissenschaftsstadt Darmstadt weiter das Ziel, die familienfreundlichste Stadt Hessens zu werden und unterstützt die Darmstädter Grundschulen auf dem Weg zur Ganztagsschule“, so Schuldezernent Dr. Dierk Molter. Die Weiterführung und der Ausbau des kommunalen Projekts „Familienfreundliche Schule“ und die Aufnahme Darmstädter Grundschulen in das Landesprogramm „Ganztägig arbeitende Schulen“ sei unverzichtbar mit Blick auf die Gesamtentwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die als eine der wenigen Städte in Hessen zu den aufstrebenden Regionen, insbesondere für junge Eltern und Familien mit Kindern zähle, erläutert Schuldezernent Dr. Molter weiter und ergänzt: „Nachdem in den letzten Jahren alle Darmstädter Schulen der Sekundarstufe I bereits in das Ganztagsprogramm des Landes sowie in das städtische Programm „Familienfreundliche Schule“ aufgenommen werden konnten, ist es ein konsequenter Schritt, dies nun sukzessive auf den Grundschulbereich auszudehnen. In welchen Etappen die Entwicklung für die weiteren zehn Grundschulen in Darmstadt möglich sein wird, hängt maßgeblich von der Weiterführung des Landesprogramms „Ganztägig arbeitende Schulen“ und den künftigen finanziellen Möglichkeiten der Wissenschaftsstadt Darmstadt ab.“

Im Grundschulbereich wird die nachschulische Betreuung derzeit im Rahmen der Betreuenden Grundschule angeboten. Dies geschieht überwiegend durch ehrenamtliche Betreuungsvereine und in sehr unterschiedlichem Umfang: die Betreuungsmöglichkeiten und der Versorgungsgrad unterscheiden sich erheblich. Die Zahl der Schüler an einzelnen Darmstädter Grundschulen liegt zwischen 177 und 405, die Anzahl der derzeitigen Betreuungsplätze pro Schule zwischen 20 und 112 Plätzen. Dies entspricht einem Versorgungsgrad von 10 Prozent bis 44 Prozent. Ebenso unterschiedlich sind die Betreuungszeiten, deren Ende bisher je nach Schule zwischen 13:30 Uhr und 17 Uhr liegt.

Durch die Aufnahme der Grundschulen in das Förderprogramm „Familienfreundliche Schule/Ganztagsschule“ werden die Qualität, die Betreuungsmöglichkeiten und der Versorgungsgrad einheitlich ausgeweitet und mit dem vorhandenen Bedarf der Schulkinder, den Eltern und der Schule noch enger abgestimmt.

Schülern und deren Eltern wird ein verlässliches, bedarfsgerechtes Betreuungsangebot der Grundschulen offeriert, das auch ein Mittagessen beinhaltet. Am Nachmittag soll es ein bildungsnahes Programm geben, das es Schülern ermöglicht, in einem nicht durch Notendruck und Lehrpläne geprägtem Klima freie Lernangebote wahrzunehmen. Schülern aus benachteiligten Milieus werden Angebote gemacht, um gezielt sprachliche, motorische und soziale Kompetenzen zu erwerben und zu entwickeln. Dabei werden Entwicklungsbedarfe im musischen, ökologischen und motorischen Themenangeboten aufgegriffen, um Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und zu vervollständigen. Auch soziales Lernen bildet bei der Ganztagsbetreuung einen Schwerpunkt: Schülern werden mit friedlichen Formen der Konfliktregelung durch Mediation bekannt gemacht, interkulturelles Lernen soll gezielt unterstützt werden.

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

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