Lokale Agenda 21: Kostenloses Heizgutachten und BetriebsstromCheck decken Überzahlungen auf


28. Juli 2010 - 07:34 | von | Kategorie: Tipp | Artikel drucken
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Mit einem Heizgutachten, das auf der städtischen Agenda21-Webseite www.agenda21.darmstadt.de, Rubrik Klimaschutz & Energie / Heizspiegel, kostenlos bestellt werden kann, können Mieter ihre Heizkostenabrechnung und die darin enthaltenen Heiznebenkosten analysieren lassen. So werden versteckte Überzahlungen bei den Ausgaben für Betriebsstrom, den Kosten für das Ablesen und Warten der Heizung sowie den Brennstoffkosten entlarvt.

Ein aktueller Betriebsstromspiegel auf www.heizspiegel.de hilft beim Einordnen der Betriebsstromkosten. Rund 3.000 Heizkostenabrechnungen hat die gemeinnützige co2online GmbH (Berlin) dafür ausgewertet und ermittelt, wie viel Geld Mieter im Jahr 2009 durchschnittlich für den Strom zahlten, der Heizanlage und Heizungspumpe antreibt. Mieter teilen die Betriebsstromkosten, die auf der Heizkostenabrechnung unter dem Punkt Heiznebenkosten stehen, durch die beheizte Wohnfläche des gesamten Gebäudes und multiplizieren den Wert mit 100. Ergebnis sind die Betriebsstromkosten des Gebäudes in Cent pro Quadratmeter. Dieser Wert muss nur noch mit den Tabellen des Betriebsstromspiegels verglichen werden. So lässt sich leicht erkennen, ob die eigenen Betriebsstromkosten niedrig, mittel, erhöht oder zu hoch sind.

Für Mieter oder Vermieter von Gebäuden mit erhöhten Werten bietet co2online den BetriebsstromCheck auf www.heizspiegel.de als weitere kostenlosen Service an.

Der Online-Ratgeber liefert nach der Eingabe weniger Daten schnell ein individuelles Ergebnis mit Hinweisen für die nächsten Schritte. Mit einem vorgefertigten Musterbrief können Nachbarn oder die Hausverwaltung über das Ergebnis und Möglichkeiten zur Senkung des Betriebsstroms informiert werden.

Das kostenlose Heizgutachten, der Betriebsstromspiegel und der BetriebsstromCheck sind ein Service der Heizspiegelkampagne, die vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert wird.

Bisher haben 35.000 Mieter und Hauseigentümer Heizgutachten bezogen. Für die größte Migrantengruppe Deutschlands gibt es die Heizgutachten auch in türkischer Sprache.

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

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