Spatenstich für drei offene Parkhäuser im Baugebiet K 6


14. Juli 2010 - 13:32 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
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Der traditionelle Spatenstich markierte am Mittwoch (14.07.10) den Baubeginn für drei offene Parkhäuser mit begrünten Dächern und Photovoltaikanlagen im Baugebiet K 6 in Darmstadt-Kranichstein. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für das Frühjahr 2011 vorgesehen.

„Im Südwesten Kranichsteins in unmittelbarer Nachbarschaft zur Fasanerie ist mit K 6 ein attraktives Wohngebiet mit besonderem Charakter entstanden. Zu den Qualitätsstandards und Planungszielen gehören die ÖPNV-Anbindung, die auf Fuß- und Radverkehr zugeschnittene Verkehrsstruktur, das stellplatzfreie Wohnen und die Orientierung an modernen ökologischen Standards. Mit dem Baubeginn für die drei offenen Parkhäuser setzen wir das Konzept eines autoarmen Wohngebietes weiter konsequent um“, erläuterte Darmstadts Bau- und Verkehrsdezernent, Stadtrat Dieter Wenzel beim Spatenstich.

Die drei Parkhäuser mit rund 250 Plätzen werden entlang der Elisabeth-Selbert-Straße gebaut: 100 Stellplätze werden im hinteren Bereich der Elisabeth-Selbert-Straße errichtet, 64 Plätze entstehen im Baufeld V5 am östlichen Beginn der Elisabeth-Selbert-Straße, und 91 Stellplätze wird es im Baufeld F parallel zur Jägertorstraße geben.

Zur Umsetzung der hohen Qualitätsstandards im Schallschutz werden die Garagen gegenüber den Wohngebieten mit geschlossenen Sichtbetonwänden und im Dachanschlussbereich mit gestalteten Farbbändern versehen. Entlang der Jägertorstraße werden die Lärmimmissionen dieser Straße zusätzlich von einer 4,30 Meter hohen Gabionenwand abgehalten.

Der Bereich über den Stellplätzen wird mit einer leichten Dachkonstruktion geschlossen. Die gegenüberliegenden Stellplatzreihen bekommen begrünte Dächer, für die andere Dachfläche ist die Installation von Photovoltaikelementen vorgesehen. Der Bereich oberhalb der Fahrbahnen wird zur Belüftung der Garagen komplett offen gehalten.

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

Freigespannte 16 Meter lange Leimholzbinder erlauben in allen Garagen eine offene Aufstellung der Fahrzeuge ohne störende Stützen.

Trotz der einfachen Grundstruktur haben die Parkhäuser einen angemessenen architektonischen Anspruch – die Identifizierung der einzelnen Parkhäuser wird durch ein Farb-Leit-System unterstützt.

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