Rund 10.000 Besucher beim Darmstädter Sport- und Spielfest


27. Juni 2010 - 15:31 | von | Kategorie: Sport | Artikel drucken
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Sport- und SpielfestDeutschlands größtes Sport- und Spielfest hat erneut den Beweis angetreten, wie schön und unterhaltsam es sein kann, mit der Familie oder Freunden unter freiem Himmel zu spielen und Sport zu treiben. Rund 10.000 Kinder und Erwachsene kamen am Sonntag (27.06.10) zum 32. Sport- und Spielfest mit diesem Vorsatz in den Darmstädter Herrngarten – und auch diesmal kamen wohl alle auf ihre Kosten. Groß und Klein konnten sechs Stunden lang Bälle werfen, Kletterwände erklimmen, Rasenski laufen und nach Herzenslust neue Spiele und Sportarten ausprobieren. Bei herrlichem Sommerwetter verwandelte sich der Park im Herzen Darmstadts in eine riesige bunte Spielwiese. Über die ausgelassene Stimmung der Teilnehmer freuten sich auch die Organisatoren des Sport- und Spielfestes: die Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Sportkreis 33 Darmstadt und das Pharma- und Chemieunternehmen Merck.

Die Besucher waren an 80 Stationen zum Spielen, Mitmachen und Ausprobieren eingeladen; 40 Vereine aus Darmstadt und Umgebung beteiligten sich mit eigenen Stationen oder Bühnenauftritten. Tausende Gäste, sportliche Einsteiger ebenso wie Fortgeschrittene hatten die Gelegenheit, unterschiedlichste Sportdisziplinen kennen zu lernen und miteinander Spaß zu haben. Dabei war für jeden Geschmack etwas dabei: von Ball- und Rückschlagspielen, Geschicklichkeits- und Gleichgewichtsübungen, Rad- und Rollsportarten über Kampfsportarten bis hin zu Familienspielen, wie beispielsweise dem Windball, bei dem die Spieler einen kleinen Ball über eine Tischplatte in das Tor des Gegners pusten müssen. Ein Höhepunkt in diesem Jahr war das von Merck gesponserte Pull-Riding – eine Art Rodeo-Teamspiel, bei dem sich ein Reiter mit Kraft und Geschick im Sattel halten muss, während ihn vier Personen am Rande eines Luftkissens durch das Ziehen an Leinen zu Fall zu bringen versuchen.

Auf der Hauptbühne wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Showtänzen und Sportvorführungen wie Karate oder dem aus Brasilien stammenden Capoeira geboten. Zu bewundern gab es außerdem die neuen Trendsportarten Slacklining und Stacking, die auch an den Mitmachstationen ausprobiert werden konnten. Das Slacklining ist eine Art Seiltanz auf einem elastischen Gurtband, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist; das Stacking ist ein Stapelspiel mit Bechern, die in einer bestimmten Reihenfolge zu Pyramiden möglichst schnell auf- und wieder abgebaut werden müssen. Eindrucksvoll vorgeführt wurde das Stacking von einer Showgruppe des Sportvereins Sport Stacking Team Butzbach, das mehrere Weltmeister und Deutsche Meister in diesem Trendsport stellt. Darmstadts Oberbürgermeister Walter Hoffman, Alexander Pfeiffer (Sportkreis 33 Darmstadt) sowie Dirk Sulzmann (Leiter Umfeldbeziehungen Merck), die die Besucher am Vormittag offiziell begrüßten, durften gemeinsam mit Kindern aus dem Publikum beim Stacking ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen.

Das Motto des diesjährigen Sport- und Spielfestes lautete „Familiensport – international und integrativ“. Nach dem Willen der Veranstalter sollte dadurch die Rolle des Familiensports für das Vereinsleben und das Angebot der Vereine unterstrichen werden. Das integrative Konzept des Sport- und Spielfestes zeigte sich beispielhaft an der Beteiligung der hessischen Sektion der Sportorganisation „Special Olympics“. Die 1968 von der amerikanischen Familie Kennedy gegründete Sportbewegung setzt sich mit Hilfe des Sports für die Akzeptanz und Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung in der Gesellschaft ein. In einem eigenen Bereich stellte die Organisation gezielt Spiele vor, die die Psychomotorik unterstützen, das Körpergefühl verbessern – und natürlich auch von Menschen ohne Behinderung ausprobiert wurden.

Rund 400 freiwillige Helfer sorgten vor und hinter den Kulissen dafür, dass die Besucher auf ihre Kosten kamen: Sie stellten nicht nur die Sportarten vor und leiteten die Teilnehmer an, sondern halfen auch beim Aufbau der Spielmaterialien und Geräte. Dass der Abbau um 15:30 Uhr diesmal besonders schnell vonstatten ging, dürfte dem Fußballspiel Deutschland gegen England geschuldet sein, das eine halbe Stunde später bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika angepfiffen wurde.

Quelle: Merck KGaA

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