Neuer Andachtsraum im Krematorium Waldfrieden


19. April 2010 - 18:55 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
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Waldfriedhof DarmstadtZahlreiche Nachfragen von Bürgern nach der Möglichkeit des individuellen Gedenkens hat das Krematorium Waldfrieden dazu bewogen, einen eigens hierfür bestimmten Andachtsraum in seinem Gebäude am Darmstädter Waldfriedhof einzurichten.

„Wir kommen mit dem neuen Andachtsraum einem oft geäußerten Wunsch aus der Bürgerschaft nach und hoffen, dass wir so den trauernden Menschen einen würdigen und pietätvollen Rahmen für ein sehr persönliches Abschiednehmen anbieten können“, erläutert der zuständige Dezernent, Bürgermeister Wolfgang Glenz.

Die Gestaltung des Andachtsraumes vermittelt einen würdigen, stilvollen aber dennoch zurückhaltenden Eindruck. Dabei wurde insbesondere auf die Neutralität gegenüber jedweder Glaubensrichtungen geachtet. Die in warmen Farben gehaltenen, modernen Sitzmöglichkeiten können variabel angeordnet werden. Außerdem bietet der Andachtsraum eine spezielle Ton- und Videotechnik für Musikeinspielungen und Videoübertragungen, etwa zur Übergabe des Sarges. Angehörige und Trauergäste werden durch kompetente Mitarbeiter individuell und rücksichtsvoll betreut.

Die Planung und Objektbetreuung für den neuen Andachtsraum im Krematorium Waldfrieden führte das Darmstädter Architekturbüro P2 Pankoke aus.

Für den Ausbau und die Einrichtung des Andachtsraumes investierte der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) als Betreiber des Krematoriums Waldfrieden rund 27.000 Euro.

Das Bestattungswesen ist von Individualisierung gekennzeichnet. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Feuerbestattung. Das Krematorium Waldfrieden bietet mit seiner technisch hochmodernen Anlage ausreichende Kapazitäten für den steigenden Bedarf an Feuerbestattungen in Darmstadt und Umgebung. Seit zwei Jahren erfüllt das Krematorium Waldfrieden als eines der ersten Krematorien in Deutschland die ethisch-umwelttechnische Siegel-Richtlinie „Kontrolliertes Krematorium“ des Arbeitskreises Kommunaler Krematorien (AKK).

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

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