Einundvierzig Lkw in der Hindenburgstraße kontrolliert – Teilweise gravierende Mängel


24. Juni 2009 - 06:58 | von | Kategorie: Polizei | Artikel drucken
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PolizeikelleBeamtinnen und Beamte der Polizeidirektionen Darmstadt-Dieburg und Verkehrssicherheit / Sonderdienste haben am Dienstag (23.0.09) in Darmstadt Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs durchgeführt. Unterstützt wurden die Kontrollmaßnahmen durch die Kommunalpolizei der Wissenschaftsstadt Darmstadt und durch Mitarbeiter des Regierungspräsidiums in Darmstadt. Um gleichzeitig mehrere Fahrzeuge gefahrlos und möglichst ohne größere Beeinträchtigungen des übrigen Verkehrs kontrollieren zu können, war die Hindenburgstraße zwischen 9 und 15.00 Uhr zwischen Rhein- und Hügelstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Verkehrsteilnehmer zeigten Verständnis, Anwohner begrüßten die Maßnahmen der Polizei. Mit Kradfahrern wurden Lastwagen von der Rheinstraße/Neckarstraße und aus Richtung Bleichstraße zu den Kontrollteams gelotst. Die betroffenen Lkw-Fahrer zeigten ausnahmslos Verständnis, auch wenn die umfassenden Kontrollen der Fahrer und ihrer Fahrzeuge teilweise mit einer längeren Wartezeit verbunden waren. Die Polizei achtete dabei besonders auf technische Mängel an den Fahrzeugen, die Ladungssicherheit und auf Durchfahrtsgenehmigungen im Rahmen des Feinstaub-Aktionsplanes.

Ingesamt wurden einundvierzig Fahrzeugeinheiten kontrolliert, darunter auch fünf, die Gefahrgut geladen hatten. Bei den technischen Überprüfungen wurden vierzehn Mal größere und kleinere Mängel festgestellt. Ein Fahrer musste einen Reifenwechsel durchführen, da bei einem Reifen bereits die Karkasse der mittleren Achse sichtbar wurde. Ein weiterer Fahrer musste begleitet durch die Polizei eine Werkstatt aufsuchen. In einer Bremsscheibe war ein Riss festgestellt worden. Bei einem Auflieger kam Luft aus einer Luftfeder, eine weitere Fahrzeugkombination hatte einen gerissenen Federbalg in einer Achse des Aufliegers. Ein Lkw-Fahrer musste den TÜV aufsuchen, da der Rahmen doppelseitig durchgerostet war. Weiterfahren durfte er natürlich nicht mehr. Zwei Fahrzeuge waren überladen, zwei Fahrzeugkombinationen hatten Probleme mit der Länge und Höhe. Beide Fahrzeuge konnten durch Abladen und Abbau unter der Aufsicht der Beamten wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt werden. Bei sieben Fahrern waren Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeit festzustellen. Die Fahrer erwarten Bußgeldverfahren. In einem Fall musste sogar Strafanzeige wegen der Fälschung technischer Aufzeichnungen erstattet werden, weil der Fahrer falsche Schaublätter eingelegt hatte. Verstöße gegen das Durchfahrtsverbot wurden in Fällen registriert. Die Fahrer mussten ein Verwarnungsgeld in Höhe von zwanzig Euro zahlen.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen

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