Ringvorlesung „Was steckt dahinter?“: Wann sind Ökosysteme stabil


12. Juni 2009 - 07:52 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
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Im Sommersemester 2009 lädt die Technische Universität Darmstadt wieder ein zu der interdisziplinären Vorlesungsreihe „Was steckt dahinter?“ mit interessanten Themen aus Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. Jeweils montags berichten Wissenschaftler der TU Darmstadt und anderer Forschungseinrichtungen in allgemein verständlicher Form über die Hintergründe ihrer aktuellen Forschungsarbeiten und ihrer Ergebnisse.

Am Montag, den 16. Juni 2009, hält PD Dr. Ulrich Brose vom Fachbereich Biologie den Vortrag „Stabile Ökosysteme – einfache Lösungen für komplexe Netzwerke“. Der Vortrag findet von 17.15 bis 18.45 Uhr im Großen Hörsaal des Fachbereichs Physik (S2|06 030), Hochschulstraße 6, statt.

Biologen betrachten die Beziehungen von „Raubtieren“, also Beutegreifern und ihrer Beute als Nahrungsnetze. Solche Nahrungsnetze beschreiben die Gesamtheit aller Räuber-Beute-Beziehungen von Ökosystemen. Sie stellen ein Abbild der lebenserhaltenden Energieflüsse dar. Während klassische Arbeiten davon ausgingen, dass diese komplexen Netzwerke generell instabil sind und es zu einem konstanten Verlust von Arten und Ökosystemfunktionen kommt, weisen neue Arbeiten nach, dass die Verteilung der Körpermassen der Arten in einem Nahrungsnetz einen Einfluss auf die Stabilität der Netzwerke hat. Diese Stabilität erhält die Energieflüsse und Funktionen im Ökosystem und verhindert systematisches Artensterben.

Eingeladen sind alle interessierten Darmstädter Bürgerinnen und Bürger.

Quelle: TU Darmstadt

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