Neue Wege in Arheilgen: Start der Leitungsbauarbeiten


9. Juni 2009 - 16:20 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
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Die letzten Nacharbeiten im ersten Bauabschnitt entlang der Frankfurter Landstraße laufen noch – da startet schon der zweite Bauabschnitt: Ab dem Arheilger Zentrum in Richtung Norden hat am Montag (8. Juni 2009) die HSE Technik mit den Erneuerungen der Gas- und Wasserleitungen begonnen. „Wir haben zwar noch nicht den Förderbescheid durch das Land Hessen für den zweiten Bauabschnitt, haben aber die Erlaubnis mit dem Leitungsbau zu beginnen“, so Stadtrat Dieter Wenzel. „So können wir ohne Zeitverzögerung weiterarbeiten.“ Mit dem Förderbescheid durch das Land, der den offiziellen Start bedeutet, rechnet er im Spätsommer. Dann kann die Stadt mit den Ausschreibungen für Straßen- und Gleisbauarbeiten beginnen. Die HSE Technik wird die Erneuerung der Gas- und Wasserleitung in der Frankfurter Landstraße in drei Teilabschnitten durchführen. Der erste Teilabschnitt beginnt bei der Einmündung Messeler Straße und geht in Richtung Süden bis zur Einmündung Ettesterstraße. Dann folgen die nördlichen Teilabschnitte. Wenn die neuen Leitungen verlegt sind, wird die Fahrbahn provisorisch wieder geschlossen. Die Arbeiten an allen drei Teilabschnitten werden rund sechs Monate dauern.

Die Frankfurter Landstraße ist während dieser Zeit auf dem jeweiligen Teilabschnitt nur in Richtung Norden als Einbahnstraße befahrbar. Als Alternative wird die Umfahrung über die Darmstädter Straße angeboten. Der Verkehr in südliche Richtung wird in diesem Bereich über Im Erlich umgeleitet wird. Verändert hat sich dadurch auch der Fahrweg der Buslinien A und Wx, die nördlich der Hofgasse der Umleitung im Erlich folgen. Die Haltestellen bleiben aber zunächst unverändert.

Als nächster Schritt folgen die Kanalbauarbeiten. Ist der Förderbescheid des Landes Hessen vorhanden, können ab Anfang 2010 dann die Straßen- und Gleisbauarbeiten beginnen. „Es mag auf dem ersten Blick irritieren, dass wir nun in mehreren Schritten vorgehen und die Straße deshalb mehrmals geöffnet und provisorisch geschlossen wird“, so Wenzel. Dies sei aber der bessere Weg. „Das ist eine Erfahrung aus dem ersten Bauabschnitt, als wir parallel arbeiten ließen. Die ausführenden Firmen haben sich zu oft gegenseitig behindert, was zu Verzögerungen geführt hat.“ Jetzt arbeitet jeder für sich und damit reibungsloser, so das Kalkül der städtischen Planer. Dies bedeute auch, dass die Baustelle jeweils schneller vorankomme, was für die Anwohner von Vorteil sei. Auch die Erkenntnisse aus den zahlreichen Suchschachtungen entlang des zweiten Bauabschnitts der Frankfurter Landstraße, die bereits abgeschlossen sind, sollen das Projekt beschleunigen. Im ersten Bauabschnitt hatten viele alte Leitungsrohre, die in keinen Plänen verzeichnet waren, für starke Verzögerungen gesorgt. „Das haben wir, hoffe ich, durch die Suchschachtungen jetzt einigermaßen ausgeschlossen. Ich hoffe auch im zweiten Bauabschnitt sehr auf das Verständnis der Anwohner. Natürlich ist eine Baustelle vor der Haustür nicht schön – ich denke aber, dass die Ergebnisse des ersten Bauabschnitts schon jetzt zeigen, dass es sich lohnt“, so Stadtrat Wenzel.

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

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