Das Phänomen der Solidarnosc


30. April 2009 - 08:07 | von | Kategorie: Ausstellung | Artikel drucken
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Das Phänomen der SolidarnoscVor etwa 20 Jahren (am 4. Juni 1989) gab es in Polen als dem ersten damals noch kommunistisch regierten Land „halbfreie“ Wahlen, die zur Entstehung der ersten demokratischen Regierung im Sommer 1989 führten. An den Kampf der Gewerkschaft und Gesellschaftsbewegung „Solidarnosc“ von 1980 bis 1989 erinnert die Ausstellung „Das Phänomen der Solidarnosc“ der Warschauer Stiftung KARTA, die vom 14.5. bis 28.5.2009 in der Bert-Brecht-Schule zu sehen ist.

Die Ausstellung behandelt die wichtigsten Ereignisse der Jahre 1980 bis 1989 in Polen: die Entstehung der Solidarnosc-Bewegung, das Engagement großer Teile der polnischen Gesellschaft in der neuen Gewerkschaft, die Beziehungen zwischen SolidarnośÄ und der kommunistischen Regierung, den Angriff der Regierung auf die gesellschaftliche Bewegung und das Ende des kommunistischen Systems in Polen und in Osteuropa im Jahre 1989. Die erste »halb-freie« Wahl in Polen kam am 4. Juni 1989 zustande, bei der die Solidarnosc alle »frei« zu vergebenen Plätze errungen hatte.

Die Ausstellung wurde von der Stiftung KARTA im Auftrag des Buchinstituts Krakau vorbereitet und bereits in französischer, niederländischer, spanischer, russischer und rumänischer Version gezeigt.

Quelle: Deutsches Polen-Institut
Bild: Stiftung KARTA Warschau
www.deutsches-polen-institut.de

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